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Status Quo der Immuntherapien bei Multipler Sklerose

Neuroinflammation bei Multiple Sklerose: beschädigtes Myelin

Quelle: Quelle: Dr_Microbe_stock.com

Status Quo der Immuntherapien bei Multipler Sklerose

Fachartikel

Neurologie und Psychiatrie

Demyelinisierende Erkrankungen

Multiple Sklerose

mgo medizin Redaktion

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2 MIN

Erschienen in: neuro aktuell

Die Multiple Sklerose (MS) ist mit über 280.000 Betroffenen in Deutschland die häufigste chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems bei jungen Erwachsenen. In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich die Therapielandschaft revolutionär verändert: Standen zu Beginn der 2000er Jahre lediglich Beta-Interferone und Glatirameracetat in der prophylaktischen Behandlung zur Verfügung, können Ärztinnen und Ärzte heute aus einem breiten Spektrum von mehr als 20 zugelassenen Immuntherapeutika wählen. Unterschiedliche Wirkmechanismen ermöglichen eine individualisierte Therapieauswahl, die Therapie stellt aber auch hohe Anforderungen an die klinische Entscheidungsfindung. Der folgende Übersichtsartikel gibt einen strukturierten Überblick über die derzeit zugelassenen Immuntherapien der MS mit ihren Wirkmechanismen, Wirksamkeiten und relevanten unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW).

Die Multiple Sklerose (MS) ist mit über 280.000 Betroffenen in Deutschland die häufigste chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems bei jungen Erwachsenen. In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich die Therapielandschaft revolutionär verändert: Standen zu Beginn der 2000er Jahre lediglich Beta-Interferone und Glatirameracetat in der prophylaktischen Behandlung zur Verfügung, können Ärztinnen und Ärzte heute aus einem breiten Spektrum von mehr als 20 zugelassenen Immuntherapeutika wählen. Unterschiedliche Wirkmechanismen ermöglichen eine individualisierte Therapieauswahl, die Therapie stellt aber auch hohe Anforderungen an die klinische Entscheidungsfindung. Der folgende Übersichtsartikel gibt einen strukturierten Überblick über die derzeit zugelassenen Immuntherapien der MS mit ihren Wirkmechanismen, Wirksamkeiten und relevanten unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW).

Dieser Artikel ist in der neuro aktuell 5/26 erschienen.
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