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Funktionelle neurologische Störungen mit Stimm- und Sprechsymptomen: Identifikation und interdisziplinäre Behandlung

Funktionelle neurologische Störungen mit Stimm- und Sprechsymptomen: Identifikation und interdisziplinäre Behandlung

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Neurologie und Psychiatrie

Neurophysiologie

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Erschienen in: neuro aktuell

Sprechen ist ein Kommunikationsmittel, das als selbstverständlich gilt, bis diese Selbstverständlichkeit zerbricht. Der Verlust der Lebensqualität bis hin zum Verlust der identitätsstiftenden Stimme kann zu sozialer Isolation, Depression und Arbeitsverlust führen. Es gibt vielfältige Ursachen für Kommunikationsstörungen. Stimmstörungen werden in der aktualisierten Leitlinie zu Störungen der Stimmfunktion (Dysphonien) wie folgt eingeteilt: funktionelle (malregulative) Stimmstörungen, organische Stimmstörungen, Stimmstörungen im Kindes- und Jugendalter einschließlich Mutationsstörungen, hormonelle Stimmstörungen, Störungen der Stimmlippenbeweglichkeit, traumatische Stimmstörungen (im Sinne von körperlichen Verletzungsfolgen), Tumoren des Kehlkopfes, Stimmstörungen nach operativen Eingriffen am Kehlkopf, unerwünschte Wirkungen von Medikamenten auf die Stimme, Stimmprobleme transidenter Personen, Dysodie, und psychogene Aphonie und Dysphonie.

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