Der akute ischämische Schlaganfall zählt weltweit zu den häufigsten Ursachen für Mortalität und dauerhafte Behinderung. Tenecteplase (TNK) hat sich in den vergangenen Jahren als vielversprechende Alternative zu Alteplase (ALT) in der intravenösen Thrombolyse etabliert. Aktuelle Studien untersuchen Wirksamkeit und Sicherheit beider Therapieoptionen.
Hintergrund und Bedeutung der Thrombolyse beim Schlaganfall
Der akute ischämische Schlaganfall stellt weiterhin eine der häufigsten Ursachen für Mortalität und dauerhafte Behinderung weltweit dar. Die erheblichen Fortschritte in der Akuttherapie mit Rekanalisation verschlossener Hirngefäße bleiben der entscheidende therapeutische Ansatz, um neurologische Defizite zu minimieren und funktionelle Unabhängigkeit zu erhalten.
Die intravenöse Thrombolyse mit rekombinantem Gewebeplasminogenaktivator (Alteplase, ALT) ist seit mehr als zwei Jahrzehnten ein zentraler Bestandteil der Akuttherapie des ischämischen Schlaganfalls und bildet nach wie vor den Therapiestandard innerhalb des zugelassenen Zeitfensters von bis zu 4,5 Stunden nach Symptombeginn.



