Die Behandlung des metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinoms befindet sich im Wandel. Wegweisende Phase-III-Studien belegen eindeutig: Eine frühzeitige Therapieintensivierung mit modernen Kombinationsregimen verlängert das Gesamtüberleben signifikant und prägt die gesamte weitere Therapiesequenz. Dennoch bleibt ein relevanter Anteil der Patienten in der Praxis unterversorgt. Gleichzeitig zeichnet sich ein nächster Paradigmenwechsel ab: Molekulare Biomarker und personalisierte Therapiestrategien – von PARP-Inhibitoren über AKT-Inhibition bis zur PSMA-Radioligandentherapie – könnten die Erstlinienbehandlung im mHSPC künftig grundlegend transformieren. Was die aktuellen Studiendaten bedeuten – und warum die Wahl der Erstlinientherapie über die gesamte Therapiesequenz entscheidet, lesen Sie im folgenden Beitrag.
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