Onkologie » Sonstiges

»

Umfassend recherchiert und neutral erhoben: Die neue „FOCUS-Ärzteliste 2024“ ist erschienen

© Focus-Gesundheit

Umfassend recherchiert und neutral erhoben: Die neue „FOCUS-Ärzteliste 2024“ ist erschienen

News

Onkologie

Sonstiges

4 MIN

Erschienen in: onkologie heute

Wissenschaftlich erhobene Daten kombiniert mit journalistischer Recherche: Das Ratgebermagazin FOCUS-Gesundheit hat soeben „Die große Ärzteliste 2024“ veröffentlicht. In dieser Ausgabe werden Spezialistinnen und Spezialisten für insgesamt 126 medizinische Fachgebiete empfohlen. Die FOCUS-Ärzteliste wird umfassend recherchiert und ist neutral erhoben. Es ist für Ärzte nicht möglich, sich in die Empfehlungsliste „einzukaufen“. Die Ärzteliste bietet seriöse Informationen sowie eine verlässliche Orientierung und trägt so dazu bei, dass Patientinnen und Patienten besser versorgt werden. Zudem kann die Empfehlungsliste das Gesundheitswesen entlasten, da unnötige Praxisbesuche reduziert werden – und davon wiederum profitieren auch Ärztinnen und Ärzte.

Die FOCUS-Ärzteliste hat in den vergangenen drei Jahrzehnten ihres Bestehens einen hohen Stellenwert in der Medienlandschaft des Gesundheitswesens erlangt. Und das zu Recht, denn die Ärzteliste stellt für Patientinnen und Patienten eine objektive Informationsquelle mit hohem Nutzwert dar. Ärztinnen und Ärzte werden ausschließlich anhand von wissenschaftlich erhobenen Daten, öffentlichen Datenquellen, Befragungen und Empfehlungen in die Liste aufgenommen. Die Rechercheure erheben detailliert, was Ärzte leisten. Die Mediziner geben zum Beispiel Auskunft über ihre medizinische Qualifikation und ihr Behandlungsangebot. Auch ihr Engagement in Wissenschaft, Lehre und Forschung wird abgefragt.

Für die Erhebung steht FOCUS-Gesundheit das Rechercheinstitut FactField zur Seite, das die Methodik mit einem hochqualifizierten Team aus Research Analysten, Data Scientists und IT-Spezialisten in Zusammenarbeit mit Spezialisten des jeweiligen Fachbereichs stetig weiterentwickelt.

1,2 Millionen Datenpunkte, die Qualität von Ärztinnen und Ärzten neutral definieren

Um die Ärzte für die 126 Listenthemen zu recherchieren, werden deutschlandweit Spezialistinnen und Spezialisten dieser Fachgebiete gesucht, unter anderem in öffentlich verfügbaren Datenquellen. In den engeren Recherchepool werden dann alle Ärztinnen und Ärzte aufgenommen, bei denen nach langjähriger Erfahrung eine Empfehlung als FOCUS-Top-Mediziner in Betracht kommen könnte. Mögliche Kriterien sind dabei zum Beispiel, ob der Arzt eine Weiterbildungsbefugnis, eine Habilitation, eine leitende Funktion in einer Klinik oder eine führende Rolle in einer Fachgesellschaft hat. Zu rund 80.000 Medizinern sammeln und erheben die Rechercheure umfangreiche Daten, um die nächste Stufe der Erhebung vorzubereiten: Etwa 38.000 Ärztinnen und Ärzte erhalten dann im zweiten Schritt einen Fragebogen, anhand dessen noch viel detaillierter erhoben wird, was sie jeweils leisten.

Ein Kriterium ist dabei auch die Reputation: Jeder Mediziner wird gefragt, von welchem Kollegen oder welcher Kollegin er sich selbst oder Angehörige behandeln lassen würde. In der Wissenschaft gilt die wechselseitige Beurteilung unter Kollegen als zuverlässiges und gängiges Kriterium. Zusammen mit weiteren Daten aus öffentlich zugänglichen Quellen kommen so insgesamt über 1,2 Millionen Datenpunkte zusammen, und somit eine sehr umfangreiche und verlässliche, Experten-gestützte Erhebung zur ärztlichen Qualität.

Am Ende dieses Prozesses stehen jedes Jahr mehr als 4.000 Ärztinnen und Ärzte aus 126 Fachgebieten als Top-Mediziner der FOCUS-Ärzteliste fest. Die Liste wird abschließend von der FOCUS-Gesundheit Redaktion für Leserinnen und Leser journalistisch leicht verständlich aufbereitet.

Wissen und Orientierung ermöglicht partizipative Entscheidungsfindung

„Ärztliche Qualität setzt sich aus unterschiedlichen Faktoren zusammen. Das Gesamtbild zu erfassen, ist für Patientinnen und Patienten oft schwierig. Um ihnen Orientierung zu bieten, haben wir vor über 30 Jahren die FOCUS-Ärztelisten ins Leben gerufen und die wissenschaftliche Methodik zur Erstellung der Empfehlungen seitdem kontinuierlich weiterentwickelt“, erklärt Andrea Hennis, Chefredakteurin von FOCUS-Gesundheit. „Ganz oben steht für uns, die Listen gut verständlich und klar aufzubereiten. Damit unsere Leserinnen und Leser leicht den Behandler finden, der in genau ihrer Situation eine sehr gute Wahl ist“, so Hennis weiter.

Die Rolle von Patientinnen und Patienten hat sich in den letzten Jahren stetig verändert: Viele möchten ihre Behandlung aktiv mitgestalten und informieren sich über Therapiemöglichkeiten und Behandler. Die partizipative Entscheidungsfindung (SDM, shared decision making) trägt zudem zur Verbesserung der Therapietreue, also der Compliance bzw. Adhärenz bei. Und genau hier setzt die FOCUS-Ärzteliste an, denn nur wer bestmöglich informiert ist, kann auch eine selbstbestimmte Entscheidung treffen. Das neutral recherchierte und journalistisch aufbereitete Medizin-Experten-Netzwerk, das die FOCUS-Ärzteliste hierfür bietet, ist für alle zugänglich – digital oder als Heft. Und auch die Ärzteschaft selbst schätzt dies seit vielen Jahren.

Quelle: FOCUS-Gesundheit

Bilderquelle: © Focus-Gesundheit

Weitere Beiträge zu diesem Thema

3D‑Darstellung einer violetten Zelle mit Bläschenstruktur im Hintergrund weiterer Zellen

Neue Schwachstelle in aggressivem Blutkrebs entdeckt

News

Kölner Forschende haben gezeigt, dass das Protein cFLIP Lymphomzellen vor dem Zelltod schützt. Wird es gezielt ausgeschaltet, könnten selbst therapieresistente DLBCL-Formen behandelbar werden.

Onkologie

Hämatoonkologie

Lymphome

Beitrag lesen
Digitale medizinische Darstellung einer Blase – Urologie und Blasengesundheit

Intensivierte Erstlinien-Erhaltung beim mUC im Kontext neuer Therapiesequenzen

Fachartikel

Die Therapielandschaft beim fortgeschrittenen Urothelkarzinom befindet sich im Wandel. Mit zunehmender Etablierung von ADC-Immuntherapie-Kombinationen in der Erstlinie stellt sich die Frage nach der Rolle und Ausgestaltung der Erhaltungstherapie neu.

Onkologie

Urogenitale Tumoren

Urothel- und Blasenkarzinom

Beitrag lesen
Kind mit Brille in heller Umgebung blickt in die Kamera

Wie myeloische Leukämie bei Kindern mit Down-Syndrom entsteht

News

Kinder mit Down-Syndrom haben ein 150-fach erhöhtes Risiko, an myeloischer Leukämie zu erkranken. Ein internationales Forschungsteam der Goethe-Universität Frankfurt, des Wellcome Sanger Institute und des Great Ormond Street Hospital hat nun erstmals die molekularen Schritte der Krebsentstehung nachgezeichnet, und mit dem Protein GATA1 einen vielversprechenden Ansatzpunkt für künftige Therapien identifiziert.

Onkologie

Hämatoonkologie

Leukämien und MDS

Beitrag lesen