Ophthalmologie » Orbita, Augenlid und Tränenwege

»

Neue Therapiekonzepte bei endokriner Orbitopathie

Exophthalmus

Neue Therapiekonzepte bei endokriner Orbitopathie

News

Ophthalmologie

Orbita, Augenlid und Tränenwege

mgo medizin Redaktion

Verlag

2 MIN

Erschienen in: CONCEPT Ophthalmologie

Durch welche neuartigen Konzepte konnte die Therapie der endokrinen Orbitopathie (EO) grundlegend verändert werden? Wie kann eine langfristige Kontrolle der seltenen und komplexen Erkrankung angestrebt werden? Diese und weitere Fragen werden beim Symposium im Rahmen des 26. Kongresses der Augenärztlichen Akademie Deutschland (AAD) in Düsseldorf beleuchtet., zu dem Amgen einlädt.

Programm des Symposiums

Nach einem Überblick zur Pathophysiologie der EO und darauf aufbauenden therapeutischen Strategien ordnet Prof. Dr. med. Eckart Bertelmann, Berlin, den Stellenwert der IGF-1-Inhibition im Behandlungsspektrum der mittelschweren bis schweren EO ein. Welche Patientengruppen leitliniengemäß von einer Therapie mit dem humanen monoklonalen Antikörper Teprotumumab profitieren können, erläutert Prof. Dr. med. Anja Eckstein, Essen, gleichzeitig Vorsitzende des Symposiums – unter anderem anhand von Kasuistiken und Erkenntnissen zu remodellierenden Effekten auf das orbitale Gewebe. Ob und wie die EO langfristig kontrolliert werden kann, beleuchtet Dr. med. Maren Horn, Göttingen, und stellt dabei interdisziplinäre Behandlungswege als effektive Versorgungsstrategien vor.

Aufgrund ihrer komplexen Pathophysiologie und des häufig dynamischen Krankheitsverlaufs erfordert die EO eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Hausärzten, Endokrinologie, Ophthalmologie, Radiologie und weiteren Fachdisziplinen. Eine Behandlung in auf EO spezialisierten Zentren wird empfohlen, um bestmögliche funktionelle und ästhetische Behandlungsergebnisse zu erzielen.

Neuartige Therapieoption

Mit TEPEZZA® (Teprotumumab) wurde 2025 von Amgen das erste zielgerichtete Arzneimittel für erwachsene Patienten mit mittelschwerer bis schwerer EO zugelassen. Der vollständig humane monoklonale Antikörper hemmt den Insulin-ähnlichen Wachstumsfaktor-1-Rezeptor (IGF-1R) und kann dadurch Exophthalmus, Diplopie und Entzündungssymptome signifikant reduzieren – sowohl in der akuten als auch in der chronischen Therapiephase. Durch die Blockade des IGF-1R werden Entzündungen verringert sowie der Umbau von Muskel- und Fettgewebe und die Ausdehnung des retrobulbären Gewebes gehemmt.

Mehr zu Teprotumumab HIER.

Quelle: Amgen

Bild: © stockadobe.com / Andriy Blokhin

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Symbolbild für Augenuntersuchung mit KI und Screening

Hinter den Kulissen des Fielmann-Augenscreenings

News

Unter dem Motto „Augenscreening im Fokus“ ging es um Praxis, Befunde und Perspektiven: Am 15. April 2026 gab es beim 69. Fielmann Akademie Kolloquium detaillierte Einblicke in den von Ocumeda entwickelten „Augen‑Check‑up“, der in den Fielmann-Filialen angeboten wird.

Ophthalmologie

Hinterer Augenabschnitt

Beitrag lesen
Intercil Uveal Spacer im Ziliarkörper des Auges

Neues Glaukom-Implantat: INTERCIL® Uveal Spacer

Fachartikel

Ein innovatives Implantat zur Behandlung des primären Offenwinkelglaukoms: In diesem Fachartikel stellen Prof. Dr. Anselm Jünemann und Prof. Robert Rejdak den INTERCIL® Uveal Spacer detailliert vor.

Ophthalmologie

Glaukom

Beitrag lesen
Dr. Armin Scharrer, Gründer der Ober-Scharrer-Gruppe und der DOC

DOC 2026 vorab: Highlights, Preise und Ehrenlectures

Kongressberichte

Dr. Armin Scharrer gibt eine Vorschau auf den Nürnberger DOC-Kongress: Vom 18.-20. Juni 2026 diskutieren wieder tausende Fachbesucher die Innovationen und Goldstandards der Augenchirurgie.

Ophthalmologie

Sonstiges

Beitrag lesen