Die Endokrine Orbitopathie (EO) ist eine seltene, immunvermittelte Erkrankung der Orbita, häufig im Zusammenhang mit Morbus Basedow. Klinisch zeigt sie sich durch Exophthalmus, Diplopie und retrobulbären Druck. Für viele Betroffene stellt die Krankheit durch die damit einhergehende Veränderung ihres Gesichts eine große psychische Belastung dar. Eine frühzeitige, interdisziplinäre Betreuung sowie gezielte Patientenaufklärung ist deshalb essenziell für den Krankheitsverlauf und die Therapieadhärenz.
Weil besonders Frauen unter den psychosozialen Folgen der EO leiden, hat Amgen nun eine Motivationsbroschüre herausgebracht, die für alle EO-Patienten geeignet ist, aber insbesondere Frauen adressiert. Ziel der Broschüre ist es, Gesundheitskompetenz zu stärken, den Umgang mit der Erkrankung zu erleichtern und den Austausch unter Betroffenen zu fördern.
Die Broschüre kombiniert evidenzbasierte Informationen zur Erkrankung mit alltagspraktischen Empfehlungen (z. B. symptomlindernde Maßnahmen bei trockenen Augen oder Photophobie, Stellenwert von Rauchverzicht und Stressreduktion). Zudem berichten darin Patientinnen von ihren Erfahrungen. So beschreibt darin Marian aus Australien, wie sie lernte, mit den Veränderungen umzugehen: Die Erkrankung habe sie zwar vor große Herausforderungen gestellt, ihr aber auch Resilienz und Dankbarkeit vermittelt. „Endokrine Orbitopathie soll nur ein Kapitel meiner Geschichte sein, nicht das ganze Buch“, sagt sie. Auch Pilar aus Spanien schöpft neue Hoffnung durch ihre Behandlung und den Austausch mit anderen Betroffenen. Monika aus Österreich ermutigt dazu, offen mit der Erkrankung umzugehen und die eigenen Bedürfnisse stärker in den Fokus zu rücken. Und Carina aus Deutschland betont, wie wichtig spezialisierte medizinische Unterstützung für den persönlichen Krankheitsverlauf sein kann.
Die Broschüre kann man kostenfrei herunterladen unter: https://patienten.amgen.de/service/seltene-erkrankungen.
Weitere Inhalte bietet zudem die Informationsplattform „Ich & EO“ (www.ich-und-eo.de).
Foto: Amgen
Quelle: Pressemitteilung von Amgen, April 2026



