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Prognose: Zahl der diagnostizierten DMÖ-Fälle steigt bis 2034 auf 3,46 Millionen

KI generiertes Symbolfoto Makula Ödem

Quelle: Adobe Stock / Adisorn

Prognose: Zahl der diagnostizierten DMÖ-Fälle steigt bis 2034 auf 3,46 Millionen

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Hinterer Augenabschnitt

mgo medizin Redaktion

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Erschienen in: CONCEPT Ophthalmologie

Die Zahl der diagnostizierten Prävalenzfälle von diabetischem Makulaödem (DMÖ) innerhalb der Diabetespopulation der sieben wichtigsten Märkte (7MM) wird von 2,89 Millionen im Jahr 2024 auf geschätzte 3,46 Millionen im Jahr 2034 steigen. Dies ist die Prognose von GlobalData, einem führenden Daten- und Analyseunternehmen. Dies entspricht einer jährlichen Wachstumsrate beim DMÖ von 1,99 %. Mit den 7 wichtigsten Märkten (7MM) sind die USA, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Großbritannien und Japan gemeint.

USA ist Spitzenreiter

Der aktuelle Bericht von GlobalData, „Diabetic Macular Edema– Epidemiology Forecast to 2034“, zeigt, dass die USA mit voraussichtlich 1,01 Millionen Fällen im Jahr 2034 die höchste Zahl an diagnostizierten Prävalenzfällen von DMÖ unter den 7MM aufweisen werden. Japan hingegen wird mit 0,13 Millionen Fällen die niedrigste Fallzahl verzeichnen.

Antara Bhattacharya, Associate Project Manager, Epidemiology bei GlobalData, kommentiert: „Im Jahr 2024 zeigte sich in den 7MM eine deutliche geschlechtsspezifische Verteilung, wobei Männer rund 57 % der Fälle ausmachten, verglichen mit 43 % bei Frauen.“

Erwachsene ab 50 Jahren machten im Jahr 2024 etwas mehr als 84 % der diagnostizierten Prävalenzfälle von DME in der Diabetespopulation der 7MM aus, während jüngere Erwachsene im Alter von 20–49 Jahren etwa 16 % der Fälle stellten.

GlobalData schätzt, dass im Jahr 2024 etwa 81 % der diagnostizierten Prävalenzfälle von DME in der Diabetespopulation zentrumseinbeziehend (ci-DME) waren, während nur 19 % nicht-zentrumseinbeziehend (nci-DME) diagnostiziert wurden.

Bhattacharya fasst zusammen: „Weltweit stellt das diabetische Makulaödem die Hauptursache für Sehverlust bei Diabetespatienten dar, mit steigender Prävalenz. Das Krankheitsmanagement ist aufgrund der Herausforderungen bei der Früherkennung, der richtigen Kontrolle von Blutzucker- und Blutdruckwerten, dem Risiko schwerer, irreversibler Sehverluste und Begleiterkrankungen wie Nierenerkrankungen äußerst anspruchsvoll. Zudem erfordert eine effektive Behandlung häufige und langfristige Therapien. Ein forschungsorientierter Ansatz in Zusammenarbeit mit einem medizinischen Team bei Therapie und Krankheitsmanagement sowie die Anpassung des Lebensstils und Bewältigungsstrategien bei Sehbeeinträchtigung können unser Verständnis der Erkrankung erweitern.“

Quelle:Pressemitteilung von GlobalData, 11. Dezember 2025

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