Krebsfrei – und dann doch wieder nicht? Wissenschaftler:innen der Medizinischen Fakultät der UDE untersuchen, warum manche Patient:innen trotz einer unterstützenden Immuntherapie nach der Entfernung eines Melanoms, dem „Schwarzen Hautkrebs“, einen Rückfall erleiden. Damit die Therapien wirksamer werden, möchte das Team um Prof. Dr. Florian Rambow und Dr. Georg Lodde herausfinden, wie sich der Krebs gegen die Behandlung wehrt und welche Mechanismen dahinterstecken. Die Deutsche Krebshilfe fördert ihr im März 2025 gestartetes Vorhaben über zwei Jahre mit 530.000 Euro.
Ein Forschungsteam der Universitätsmedizin Magdeburg konnte in einer aktuellen Studie zeigen, dass vier aufeinanderfolgende Sitzungen mit transkranieller Gleichstromstimulation (tDCS) zu einer signifikanten Reduktion kognitiver Erschöpfung (Fatigue) bei Long-COVID-Betroffenen führen können. Die Ergebnisse der randomisiert-kontrollierten, doppelt-verblindeten Studie wurden im renommierten Fachjournal Brain Stimulation veröffentlicht.
In dem internationalen Forschungsnetzwerk HECOS wurden gemeinsam mit dem Team um Versorgungsforscher Prof. Dr. Dr. Christian Apfelbacher, Direktor des Instituts für Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung (ISMG) der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg erstmals international gültige Kriterien für Interventionsstudien zu Therapien des Handekzems festgelegt. Dafür entwickelten die Forschenden ein sogenanntes Core Outcome Set (COS), eine Zusammenstellung relevanter Ergebnisparameter zu einem Krankheitsbild, um Studien besser vergleichbar zu machen. Die Ergebnisse der durchgeführten Delphi-Konsensstudie wurden in dem Fachjournal Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology veröffentlicht und legen den Grundstein für eine standardisierte Bewertung von wissenschaftlichen Studien zum Handekzem weltweit.
Luzides Träumen beschreibt ein besonderes Traumphänomen, bei dem der schlafenden Person bewusst ist, dass sie sich in einem Traum befindet. Dieses Bewusstsein ermöglicht es, das Traumgeschehen aktiv zu beeinflussen und zu verändern. Eine neue Studie im Journal of Neuroscience hat untersucht, wie sich die Hirnaktivität beim luziden Träumen vom REM-Schlaf und vom Wachzustand unterscheidet.
Bei Menschen mit einer Herzinsuffzienz (HF) und erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF), die zudem adipös sind, weisen aktuell die GLP-1-Rezeptor-Agonisten (GLP-1-RA) gute Resultate auf. Auf einem von Lilly unterstützten Symposium während des Kardiologiekongresses 2025 wurde speziell diese Subgruppe näher beleuchtet und die kürzlich veröffentlichten Ergebnisse der SUMMIT Studie mit den GLP-1-RA Tirzepatid referiert.
Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) gibt es mittlerweile für zahlreiche Einsatzgebiete. Als App oder webbasierte PC-Anwendung sollen sie zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung beitragen. Seit mehr als 4 Jahren dürfen Ärzte DiGA verordnen.
Infektionskrankheiten werden zu einer immer größeren Herausforderung, bessere Maßnahmen zur Eindämmung sind dringend erforderlich. Der Schlüssel dazu liegt in der Verringerung der Viruslast auf den Übertragungswegen.
Immer wieder wird die Befürchtung geäußert, dass die Entnahme von Gewebe aus malignen Tumoren mit dem Risiko verbunden sein könnte, Krebszellen zu versprengen und so die Bildung von Metastasen zu auszulösen. Theoretisch sei dies möglich, sagen Experten, bewerten das Risiko aber als sehr gering. Ein Grund für diese Einschätzung: Die sich aus dem Verbund lösenden Krebszellen müssten über Eigenschaften verfügen, die sie zur Metastasierung befähigen.
Die Früherkennung von Demenz ist für eine zeitige therapeutische Intervention unerlässlich. Als Vorhersageinstrumente machen blutbasierte Biomarker aktuell von sich reden. In Autopsiestudien zeigten sie eine Korrelation mit Amyloid- und Tau-Ablagerungen im Hirn, die eine frühzeitige Einschätzung des kognitiven Verfalls ermöglichen könnten.
Bereits vor etwa zehn Jahren schrieben Forscher einer Eliminationsdiät auf Basis erhöhter IgG-Antikörper gegen spezifische Nahrungsmittel eine positive Wirkung zu. Allerdings setzte sich der Ansatz bisher nicht durch. US-Forscher griffen jetzt dieses Konzept mit einem neuartigen, speziell für RDS-Patienten entwickelten IgG-Test (neue Generation immunologischer Assays) wieder auf.
Krebsfrei – und dann doch wieder nicht? Wissenschaftler:innen der Medizinischen Fakultät der UDE untersuchen, warum manche Patient:innen trotz einer unterstützenden Immuntherapie nach der Entfernung eines Melanoms, dem „Schwarzen Hautkrebs“, einen Rückfall erleiden. Damit die Therapien wirksamer werden, möchte das Team um Prof. Dr. Florian Rambow und Dr. Georg Lodde herausfinden, wie sich der Krebs gegen die Behandlung wehrt und welche Mechanismen dahinterstecken. Die Deutsche Krebshilfe fördert ihr im März 2025 gestartetes Vorhaben über zwei Jahre mit 530.000 Euro.
Ein Forschungsteam der Universitätsmedizin Magdeburg konnte in einer aktuellen Studie zeigen, dass vier aufeinanderfolgende Sitzungen mit transkranieller Gleichstromstimulation (tDCS) zu einer signifikanten Reduktion kognitiver Erschöpfung (Fatigue) bei Long-COVID-Betroffenen führen können. Die Ergebnisse der randomisiert-kontrollierten, doppelt-verblindeten Studie wurden im renommierten Fachjournal Brain Stimulation veröffentlicht.
In dem internationalen Forschungsnetzwerk HECOS wurden gemeinsam mit dem Team um Versorgungsforscher Prof. Dr. Dr. Christian Apfelbacher, Direktor des Instituts für Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung (ISMG) der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg erstmals international gültige Kriterien für Interventionsstudien zu Therapien des Handekzems festgelegt. Dafür entwickelten die Forschenden ein sogenanntes Core Outcome Set (COS), eine Zusammenstellung relevanter Ergebnisparameter zu einem Krankheitsbild, um Studien besser vergleichbar zu machen. Die Ergebnisse der durchgeführten Delphi-Konsensstudie wurden in dem Fachjournal Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology veröffentlicht und legen den Grundstein für eine standardisierte Bewertung von wissenschaftlichen Studien zum Handekzem weltweit.
Luzides Träumen beschreibt ein besonderes Traumphänomen, bei dem der schlafenden Person bewusst ist, dass sie sich in einem Traum befindet. Dieses Bewusstsein ermöglicht es, das Traumgeschehen aktiv zu beeinflussen und zu verändern. Eine neue Studie im Journal of Neuroscience hat untersucht, wie sich die Hirnaktivität beim luziden Träumen vom REM-Schlaf und vom Wachzustand unterscheidet.
Bei Menschen mit einer Herzinsuffzienz (HF) und erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF), die zudem adipös sind, weisen aktuell die GLP-1-Rezeptor-Agonisten (GLP-1-RA) gute Resultate auf. Auf einem von Lilly unterstützten Symposium während des Kardiologiekongresses 2025 wurde speziell diese Subgruppe näher beleuchtet und die kürzlich veröffentlichten Ergebnisse der SUMMIT Studie mit den GLP-1-RA Tirzepatid referiert.
Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) gibt es mittlerweile für zahlreiche Einsatzgebiete. Als App oder webbasierte PC-Anwendung sollen sie zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung beitragen. Seit mehr als 4 Jahren dürfen Ärzte DiGA verordnen.
Infektionskrankheiten werden zu einer immer größeren Herausforderung, bessere Maßnahmen zur Eindämmung sind dringend erforderlich. Der Schlüssel dazu liegt in der Verringerung der Viruslast auf den Übertragungswegen.
Immer wieder wird die Befürchtung geäußert, dass die Entnahme von Gewebe aus malignen Tumoren mit dem Risiko verbunden sein könnte, Krebszellen zu versprengen und so die Bildung von Metastasen zu auszulösen. Theoretisch sei dies möglich, sagen Experten, bewerten das Risiko aber als sehr gering. Ein Grund für diese Einschätzung: Die sich aus dem Verbund lösenden Krebszellen müssten über Eigenschaften verfügen, die sie zur Metastasierung befähigen.
Die Früherkennung von Demenz ist für eine zeitige therapeutische Intervention unerlässlich. Als Vorhersageinstrumente machen blutbasierte Biomarker aktuell von sich reden. In Autopsiestudien zeigten sie eine Korrelation mit Amyloid- und Tau-Ablagerungen im Hirn, die eine frühzeitige Einschätzung des kognitiven Verfalls ermöglichen könnten.
Bereits vor etwa zehn Jahren schrieben Forscher einer Eliminationsdiät auf Basis erhöhter IgG-Antikörper gegen spezifische Nahrungsmittel eine positive Wirkung zu. Allerdings setzte sich der Ansatz bisher nicht durch. US-Forscher griffen jetzt dieses Konzept mit einem neuartigen, speziell für RDS-Patienten entwickelten IgG-Test (neue Generation immunologischer Assays) wieder auf.
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