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Das Restless-Legs-Syndrom in der Praxis erkennen und behandeln

Frau liegt auf Bett mit unscharf dargestellten bewegenden Beinen.

Quelle: © Andrey Popov - Adobe stock.com

Das Restless-Legs-Syndrom in der Praxis erkennen und behandeln

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Erschienen in: chirurgische Praxis

Die neurologische Erkrankung und sensomotorische Bewegungsstörung Restless-Legs-Syndrom ist durch Missempfindungen bis hin zu Schmerzen vornehmlich in den Beinen vorwiegend abends oder nachts in Ruhe charakterisiert. Die wesentlichen Aspekte der Diagnostik und pharmakologischen Therapie und Änderungen in der neuen Leitlinie werden dargestellt.

Zusammenfassung

Das RLS ist eine häufige neurologische Erkrankung. Diese sensomotorische Bewegungsstörung ist durch Missempfindungen bis hin zu Schmerzen vornehmlich in den Beinen charakterisiert, die vorwiegend abends oder nachts in Ruhe auftreten. Eine korrekte Diagnose und die Abgrenzung anderer Erkrankungen mit ähnlicher Symptomatik sind wichtig für die Wahl der geeigneten Therapie. Die Pathophysiologie scheint multifaktoriell zu sein, wobei der Eisen- und der Dopaminstoffwechsel eine Rolle spielen. Die Kontrolle der Eisenspeicher und ggf. eine Eisensubstitution sind die ersten Schritte in der Therapie. Pharmakologische Behandlung benötigen 1–2 % der Patientinnen und Patienten, die durch Schlafstörungen und Tagesmüdigkeit eine starke Einschränkung der Lebensqualität erfahren. Dopaminagonisten und Gabapentinoide werden empfohlen, während Levodopa wegen des Augmentationsrisikos nicht mehr in der kontinuierlichen Therapie eingesetzt wird.

Autoren: C. Trenkwalder, C. Hutterer, A. Heidbreder

Lesen Sie den Originalbeitrag zu diesem Thema in chirurgische praxis (2025).

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