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Seelische Faktoren in der chirurgisch-operativen Hochleistungsmedizin – Teil 2

Das Bild zeigt wie jemand die Hand einer im Krankbett liegenden Person hält.

Quelle: © Katharina Pfuhl – stock.adobe.com

Seelische Faktoren in der chirurgisch-operativen Hochleistungsmedizin – Teil 2

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mgo medizin Redaktion

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2 MIN

Erschienen in: chirurgische Praxis

Schlussfolgerungen für die praktische Umsetzung

Seelische Faktoren sind auch in der chirurgischen Hochleistungsmedizin unabdingbar. Im zweiten Teil werden praxisnah die Herausforderungen und die Möglichkeiten zur Umsetzung der Körper-Seele-Zusammenhänge in Klinik, Pflege und Seelsorge beleuchtet – für eine ganzheitliche, partnerschaftliche Patientenversorgung.

Zusammenfassung

Ziel des Artikels ist es, basierend auf selektiven Referenzen der einschlägigen, teils medizinisch-wissenschaftlichen Literatur sowie eigenen Erfahrungswerten aus der täglichen klinischen und seelsorgerischen Praxis die Herausforderungen darzustellen, die sich aus diesen Erkenntnissen in der praktischen Umsetzung für Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegende wie auch für Fachkräfte in Seelsorge und Spiritual Care, aber auch in Bezug auf strukturelle Entscheidungen ergeben.

Ergebnisse (Eckpunkte):
• Die Darstellung der Geschichte und der Hintergründe des Zusammenwirkens seelischer Faktoren in Bezug auf Gesundheit und Krankheit in der vorangegangenen Publikation – »Warum ist die Kenntnis über seelische Faktoren in der chirurgisch-operativen Hochleistungsmedizin unabdinglich? Teil 1 – Einführung« (Bernstein und Meyer) – zeigt deutlich die Notwendigkeit der Kenntnis und Beachtung des uralten Wissens um die Einheit und/oder enge Korrespondenz seelischer und körperlicher Belange auch in einer säkularen Gesellschaft sowie in der heutigen Hochleistungsmedizin.
• Als nicht unwesentliche Ebene eines Lebensprozesses zwischen Gesundheit und Krankheit muss der Körper-Seele-Zusammenhang (siehe Teil 1) für das Gelingen einer medizinischen Behandlung bewusst sein und in die Begleitung eines Menschen möglichst kongruent implementiert werden.
• Der Juvenal´sche Grundsatz, dass – etwas umgeschrieben – ein menschlicher Körper nur gesund sein kann, wenn ihm auch eine heile Seele innewohnt, verdient gerade vor der sich immer weiter vervollkommnenden und diversifizierenden medizinischen Forschung und Praxis eine neue Ausbalancierung, die aus früheren Antagonisten partnerschaftliche Protagonisten machen kann und soll – im Dienste des Menschen.
• Dies muss sich auch adäquat in einer modernen Krankenhaus- und Stellenplanung niederschlagen.

Neben der Vielzahl von notwendigen Detailkenntnissen und dem breiten Spektrum von erforderlichem Wissen und Erfahrungswerten ist auch das adäquate Verstehen seelischer Faktoren und ein gemeinsames Handeln sowohl allgemein in der klinischen als auch in der chirurgischen Hochleistungsmedizin, insbesondere in einer säkularen Gesellschaft, unabdingbar.

Autoren: S. Bernstein, F. Meyer

Lesen Sie den kostenpflichtigen Originalbeitrag zu diesem Thema in chirurgische praxis (2026).

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