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Intraossäre Punktionsstellen in der Neonatologie

3D-Illustration der Beinknochen-Anatomie eines Säuglingsskelett.

Quelle: © PIC4U - Adobe stock.com

Intraossäre Punktionsstellen in der Neonatologie

Fachartikel

Chirurgie

Kinder- und Neugeborenenchirurgie

2 MIN

Die Anlage eines peripher venösen Zuganges bei Neugeborenen und Kindern ist kompliziert. Laut ERC-Guidelines 2021 wird unter Reanimationsbedingungen der Nabelvenenkatheter (NVK) bei Neugeborenen oder ein intraossärer Zugang empfohlen. Die proximale Tibia stellt dabei die empfohlene Lokalisation dar.

Zusammenfassung

Die Anlage eines peripher venösen Zuganges bei Neugeborenen und Kindern ist kompliziert. Laut ERC-Guidelines 2021 wird unter Reanimationsbedingungen der Nabelvenenkatheter (NVK) bei Neugeborenen oder ein intraossärer Zugang empfohlen. Die proximale Tibia stellt dabei die empfohlene Lokalisation dar. Alternative IO-Zugangswege für Fehl-Anlagen wären wünschenswert. Erste Studien haben den proximalen Humerus und distalen Femur hierfür identifiziert. Auch scheint das manuelle Eindrehen der IO-Nadel zur erfolgreichen Platzierung bei Neugeborenen von Vorteil zu sein.
Die Anlage eines peripher venösen Zuganges bei Neugeborenen und Kindern ist kompliziert. Laut ERC-Guidelines 2021 wird unter Reanimationsbedingungen der Nabelvenenkatheter (NVK) bei Neugeborenen oder ein intraossärer Zugang empfohlen. Die proximale Tibia stellt dabei die empfohlene Lokalisation dar. Alternative IO-Zugangswege für Fehl-Anlagen wären wünschenswert. Erste Studien haben den proximalen Humerus und distalen Femur hierfür identifiziert. Auch scheint das manuelle Eindrehen der IO-Nadel zur erfolgreichen Platzierung bei Neugeborenen von Vorteil zu sein.

Autoren: J. Fernholz, F. Eifinger
Lesen Sie den Originalbeitrag zu diesem Thema in chirurgische praxis (2025).

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