Nicht jede Geburt endet mit der Entbindung – manchmal bleiben Plazentareste zurück. Eine Kasuistik dokumentiert den Verlauf einer Patientin, die nach beiden Schwangerschaften operative Eingriffe benötigte. Trotz unauffälliger Schwangerschaften ergaben vaginale Ultraschalluntersuchungen den Verdacht auf verbliebene Dezidua-Reste im Corpus uteri. Die pathologischen Befunde bestätigten jeweils die Diagnose. Was bedeutet das für die postpartale Nachsorge?
Der Fall
Eileiterschwangerschaft und Tubektomie in der Frühschwangerschaft
Eine 29-jährige Patientin stellte sich in der Frühschwangerschaft vor. Bei der Untersuchung (SSW 8) konnte keine eindeutige intrauterine Gravidität nachgewiesen werden (Abb. 1, 2). Die nachfolgenden Laboruntersuchungen und Verlaufskontrollen ergaben schließlich, dass es sich um eine Eileiterschwangerschaft handelte. Als Folge dieser Diagnose wurde rechtsseitig eine Tubektomie durchgeführt.



