2025 jährt es sich zum 180. Mal, dass Ferdinand Hebra, der als einer der Begründer der klinischen Dermatologie im deutschsprachigen Raum gilt, seine Einteilung der Hautkrankheiten veröffentlichte. Ein perfekter Anlass für eine Sonderausstellung an der Medizinischen Universität in Wien, die einen Abstecher in die österreichische Landeshauptstadt noch lohnender macht.
In Deutschland leben 3,8 Millionen Menschen mit einer AD. Im Kindesalter ist sie in Industrieländern sogar die häufigste chronisch-entzündliche Hauterkrankung [8]. Die 12-MonatsPrävalenz in Deutschland beträgt 8,4 Prozent (Kinder und Jugendliche von 0,5 bis 17 Jahre). Bei bis zu 40 Prozent der Kinder mit AD ist die Erkrankung mittelschwer bis schwer ausgeprägt.
Ein Forschungsteam der Universitätsmedizin Mainz hat neue, wegweisende Erkenntnisse über die Entstehung der Autoimmunerkrankung Psoriasis gewonnen. Die Wissenschaftler:innen fanden heraus, dass die Fettsäureproduktion ein zentraler Stoffwechselprozess ist, der die Entzündungsreaktion bei der Hauterkrankung vorantreibt. Diese Reaktion wird bei Psoriasis durch bestimmte Immunzellen – sogenannte Gamma-Delta-T17-Zellen – ausgelöst. Der gezielte Eingriff in die Fettsäureproduktion reduzierte die durch diese Immunzellen vermittelte Entzündung deutlich. Damit haben die Forschenden einen potenziellen Ansatz für die Entwicklung von Arzneimitteln zur Behandlung der Psoriasis und anderer entzündlicher Erkrankungen entdeckt. Die Studie wurde jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Nature Metabolism veröffentlicht.
In den letzten 20 Jahren ist die Zahl stationärer Hautkrebs-Behandlungen um fast 90 % gestiegen. Besonders Behandlungsfälle aufgrund von hellem Hautkrebs zeigen eine stark zunehmende Tendenz. Die Zahl hautkrebs-bedingter Todesfälle hat im genannten Zeitraum um rund 60 % zugenommen. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.
Die Dermatologie trägt durch ihren Ressourcenverbrauch und die Produktion von Abfällen erheblich zur Umweltbelastung bei. Besonders der hohe Einsatz von topischen Produkten, die Verwendung von Einwegmaterialien und die häufig durchgeführten Eingriffe verursachen beträchtliche Emissionen. Insgesamt entfallen 4–6 % der globalen Treibhausgasemissionen auf das Gesundheitswesen, wobei die Dermatologie durch eingekaufte Materialien, Patiententransporte und Abfallmanagement besonders hervorsticht. Maßnahmen zur nachhaltigen Gestaltung der dermatologischen Praxis sind bisher jedoch unzureichend etabliert.
Krebsfrei – und dann doch wieder nicht? Wissenschaftler:innen der Medizinischen Fakultät der UDE untersuchen, warum manche Patient:innen trotz einer unterstützenden Immuntherapie nach der Entfernung eines Melanoms, dem „Schwarzen Hautkrebs“, einen Rückfall erleiden. Damit die Therapien wirksamer werden, möchte das Team um Prof. Dr. Florian Rambow und Dr. Georg Lodde herausfinden, wie sich der Krebs gegen die Behandlung wehrt und welche Mechanismen dahinterstecken. Die Deutsche Krebshilfe fördert ihr im März 2025 gestartetes Vorhaben über zwei Jahre mit 530.000 Euro.
2025 jährt es sich zum 180. Mal, dass Ferdinand Hebra, der als einer der Begründer der klinischen Dermatologie im deutschsprachigen Raum gilt, seine Einteilung der Hautkrankheiten veröffentlichte. Ein perfekter Anlass für eine Sonderausstellung an der Medizinischen Universität in Wien, die einen Abstecher in die österreichische Landeshauptstadt noch lohnender macht.
In Deutschland leben 3,8 Millionen Menschen mit einer AD. Im Kindesalter ist sie in Industrieländern sogar die häufigste chronisch-entzündliche Hauterkrankung [8]. Die 12-MonatsPrävalenz in Deutschland beträgt 8,4 Prozent (Kinder und Jugendliche von 0,5 bis 17 Jahre). Bei bis zu 40 Prozent der Kinder mit AD ist die Erkrankung mittelschwer bis schwer ausgeprägt.
Ein Forschungsteam der Universitätsmedizin Mainz hat neue, wegweisende Erkenntnisse über die Entstehung der Autoimmunerkrankung Psoriasis gewonnen. Die Wissenschaftler:innen fanden heraus, dass die Fettsäureproduktion ein zentraler Stoffwechselprozess ist, der die Entzündungsreaktion bei der Hauterkrankung vorantreibt. Diese Reaktion wird bei Psoriasis durch bestimmte Immunzellen – sogenannte Gamma-Delta-T17-Zellen – ausgelöst. Der gezielte Eingriff in die Fettsäureproduktion reduzierte die durch diese Immunzellen vermittelte Entzündung deutlich. Damit haben die Forschenden einen potenziellen Ansatz für die Entwicklung von Arzneimitteln zur Behandlung der Psoriasis und anderer entzündlicher Erkrankungen entdeckt. Die Studie wurde jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Nature Metabolism veröffentlicht.
In den letzten 20 Jahren ist die Zahl stationärer Hautkrebs-Behandlungen um fast 90 % gestiegen. Besonders Behandlungsfälle aufgrund von hellem Hautkrebs zeigen eine stark zunehmende Tendenz. Die Zahl hautkrebs-bedingter Todesfälle hat im genannten Zeitraum um rund 60 % zugenommen. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.
Die Dermatologie trägt durch ihren Ressourcenverbrauch und die Produktion von Abfällen erheblich zur Umweltbelastung bei. Besonders der hohe Einsatz von topischen Produkten, die Verwendung von Einwegmaterialien und die häufig durchgeführten Eingriffe verursachen beträchtliche Emissionen. Insgesamt entfallen 4–6 % der globalen Treibhausgasemissionen auf das Gesundheitswesen, wobei die Dermatologie durch eingekaufte Materialien, Patiententransporte und Abfallmanagement besonders hervorsticht. Maßnahmen zur nachhaltigen Gestaltung der dermatologischen Praxis sind bisher jedoch unzureichend etabliert.
Krebsfrei – und dann doch wieder nicht? Wissenschaftler:innen der Medizinischen Fakultät der UDE untersuchen, warum manche Patient:innen trotz einer unterstützenden Immuntherapie nach der Entfernung eines Melanoms, dem „Schwarzen Hautkrebs“, einen Rückfall erleiden. Damit die Therapien wirksamer werden, möchte das Team um Prof. Dr. Florian Rambow und Dr. Georg Lodde herausfinden, wie sich der Krebs gegen die Behandlung wehrt und welche Mechanismen dahinterstecken. Die Deutsche Krebshilfe fördert ihr im März 2025 gestartetes Vorhaben über zwei Jahre mit 530.000 Euro.
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