Neurologie und Psychiatrie » Bewegungsstörungen » Parkinson-Krankheit

»

Digitale Biomarker bei der Parkinson-Krankheit

Ein älterer Mann schaut auf seine Smart Watch an seinem Handgelenk.

Quelle: Monkey Buisiness- stock.adobe.com

Digitale Biomarker bei der Parkinson-Krankheit

Fachartikel

Neurologie und Psychiatrie

Bewegungsstörungen

Parkinson-Krankheit

mgo medizin Redaktion

Verlag

4 MIN

Erschienen in: neuro aktuell

Die Neurologie erweitert ihr diagnostisches Spektrum: Digitale eröffnen neue Technologien Möglichkeiten, um Krankheitsverläufe objektiv, kontinuierlich und patientennah im Alltag zu erfassen. Digitale Biomarker – dies sind digital erhobene, quantifizierbare Parameter zur Erfassung von motorischen oder kognitiven Funktionen [1] – gewinnen insbesondere bei neurodegenerativen Erkrankungen wie der Parkinson-Krankheit (PK) immer mehr an Bedeutung.

Während klassische Biomarker biologische oder pathologische Prozesse auf der Basis von Laborparametern oder Bildgebung charakterisieren [2], nutzen digitale Biomarker Daten, die mittels Sensoren, Smartphones oder Wearables standardisiert in der Klinik, oder noch lebensnaher und somit wertvoller im Alltag der Betroffenen erhoben werden. Gerade in der Parkinsonforschung und -versorgung bieten digitale Biomarker das Potenzial, motorische und nicht-motorische Symptome vielschichtig und valide zu erfassen, Therapien zu personalisieren und neue Erkenntnisse für die Erforschung von Krankheitsverläufen zu gewinnen [3, 4].

Geschützte Inhalte gemäß Heilmittelwerbegesetz (HWG)

Die Inhalte dieser Seite unterliegen dem Heilmittelwerbegesetz (HWG) und sind daher nur nach Anmeldung zugänglich. Bitte loggen Sie sich ein, um auf alle geschützten Informationen, Materialien und das exklusive E-Paper zugreifen zu können.

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Optikusneuritis

Revision der McDonald-Kriterien für Multiple Sklerose von 2024

Fachartikel

Die 2024 vorgestellten und 2025 publizierten McDonald-Kriterien für Multiple Sklerose (MS) erweitern die Diagnostik deutlich [1]. Neue MRT- und Liquor-Biomarker sowie die Einbeziehung des N. opticus ermöglichen eine frühere Diagnosestellung, stellen aber höhere Anforderungen an die differenzialdiagnostische Einordnung im klinischen Alltag [1].

Neurologie und Psychiatrie

Demyelinisierende Erkrankungen

Multiple Sklerose

Beitrag lesen
Neuroinflammation bei Multiple Sklerose: beschädigtes Myelin

Status Quo der Immuntherapien bei Multipler Sklerose

Fachartikel

Standen zu Beginn der 2000er Jahre lediglich Beta-Interferone und Glatirameracetat in der prophylaktischen Behandlung zur Verfügung, können Ärztinnen und Ärzte heute aus einem breiten Spektrum von mehr als 20 zugelassenen Immuntherapeutika wählen.

Neurologie und Psychiatrie

Demyelinisierende Erkrankungen

Multiple Sklerose

Beitrag lesen
Die Autorin Lea Hermann mit ihrem Buch "Hirnweh" vor einer Reha-Turnhalle.

Lea Hermann hat aus ihrer Enzephalitis Literatur gemacht

Podcast

Der Roman "Hirnweh" erzählt davon, wie es ist, als junger Mensch durch Krankheit aus dem Leben gerissen zu werden. In unterhaltsam sarkastischer Sprache offenbart er viele Feinheiten über das deutsche Reha-System und die Tücken der Arzt-Patient-Kommunikation.

Neurologie und Psychiatrie

Entzündungserkrankungen

Beitrag lesen