Weltweit leben 52 Millionen [1] Menschen mit Epilepsie und statistisch erleidet jeder Zehnte [2] einmal im Leben einen Anfall. Doch für viele Patientinnen und Patienten beginnt eine ganz andere Herausforderung, wenn Medikamente versagen: Es folgt ein jahrelanger Entscheidungsprozess über weiterführende Therapieoptionen. Doch viele dieser Ansätze sind wenig bekannt. In diesem Spannungsfeld zwischen Hoffnung auf Besserung und der Verantwortung für evidenzbasiertes Handeln gerät das Gesundheitssystem unter Druck. In der Pflicht stehen dabei nicht nur das medizinische Behandlungsteam, sondern auch die Medizintechnik, durch Forschung und neue Daten zur Orientierung beizutragen.



