E-Paper

Neurologie und Psychiatrie » Schlaf » Insomnie

»

Langzeitsicherheit und -wirksamkeit von Daridorexant bei Patienten mit chronisch insomnischer Störung

Langzeitsicherheit und -wirksamkeit von Daridorexant bei Patienten mit chronisch insomnischer Störung

Pharmaservice

Neurologie und Psychiatrie

Schlaf

Insomnie

2 MIN

Erschienen in: neuro aktuell

Die chronische insomnische Störung kann beträchtliche Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Eine ideale Therapie sollte sowohl kurz- als auch langfristig sicher und wirksam sein. Duale Orexin-Rezeptor-Antagonisten (DORAs) fördern den Schlaf, indem sie die durch Orexine vermittelte Wachheit hemmen. Um die langfristige Sicherheit und Wirksamkeit des DORA Daridorexant zu bewerten, wurde eine 9-monatige, multizentrische, randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Verlängerungsstudie der Phase 3 durchgeführt. Die Studienteilnehmer waren erwachsene Patienten mit Schlafstörungen (gemäß DSM-5), die zuvor eine von zwei zulassungsrelevanten Phase-3-Studien abgeschlossen hatten. Zu den Sicherheitsendpunkten gehörten behandlungsbedingte unerwünschte Ereignisse (TEAEs), unerwünschte Ereignisse von besonderem Interesse (AESIs) und Auftreten von Entzugssymptomen. Insgesamt 804 männliche und weibliche Patienten wurden in die Verlängerungsstudie aufgenommen und 550 Patienten schlossen die doppelblinde Behandlung ab. Daridorexant wurde in allen Dosierungen gut vertragen. Die meisten TEAEs, am häufigsten Nasopharyngitis, waren leicht oder mäßig ausgeprägt. Daridorexant verursachte keine übermäßige Tagesmüdigkeit und es gab keine Hinweise auf Entzugserscheinungen oder Rebound-Phänomene nach Beendigung der Studienbehandlung. Darüber hinaus wurden die in den zulassungsrelevanten Studien beobachteten Verlängerungen der Gesamtschlafzeit und Verbesserungen der Tagesaktivität in der Verlängerungsstudie beibehalten.

Artikel in der Vorschau sehen
Vollständigen Fachartikel auf med-search lesen

Bilderquelle: © Dragana Gordic – stock.adobe.com

Weitere Beiträge zu diesem Thema

EASEE® - Implantat für medikamentenresistente fokale Epilepsien

Mehr Optionen, mehr Druck: Medizintechnik muss jetzt liefern

Pharmaservice

Wenn Epilepsiemedikamente nicht helfen, stehen viele Betroffene vor einem langen Entscheidungsprozess über wenig bekannte Therapieoptionen. Wie Medizin und Medizintechnik hier mit Forschung und Daten Orientierung geben können, zeigen Prof. Dr. Martin Holtkamp und Karl Stoklosa am Beispiel des Neuroimplantats EASEE.

Neurologie und Psychiatrie

Epilepsie

Beitrag lesen
Rosa eingefärbte Mikroglia, Symbolbild für Multiple Sklerose.

NMOSD-Diagnostik und Therapie: Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen

Fachartikel

Die Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankung (NMOSD) hat sich in den letzten Jahren von einer kaum verstandenen Variante der Multiplen Sklerose zu einer eigenständigen Autoimmunerkrankung entwickelt. Dieser Artikel beleuchtet die aktuellen Fortschritte in Diagnostik ...

Neurologie und Psychiatrie

Demyelinisierende Erkrankungen

NMOSD

Beitrag lesen
Mann mit Schlafstörung

Die nicht-motorischen Symptome der Parkinson-Krankheit

Fachartikel

Nicht-motorische Symptome sind zunehmend in den Fokus der klinisch behandelnden Ärztinnen und Ärzte als auch der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gerückt, denn sie begleiten die Parkinson-Krankheit von den ersten prodromalen Anzeichen bis in das Spätstadium, verändern ihr klinisches Profil und therapeutische Anforderungen im Krankheitsverlauf und bestimmen die Lebensqualität der Betroffenen häufig stärker als die motorische Symptomatik.

Neurologie und Psychiatrie

Bewegungsstörungen

Parkinson-Krankheit

Beitrag lesen