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Hoffnungsstreif: CAR-T-Zelltherapie beim Glioblastom 

Visualisierung eines menschlichen Gehirns mit leuchtendem Zentrum

Hoffnungsstreif: CAR-T-Zelltherapie beim Glioblastom 

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Erschienen in: onkologie heute

Die intrathekale Injektion von CAR-T-Zellen hat in einer Phase-1-Studie das Wachstum von Gliomblastomen reduziert. Ein Patient lebt nach dieser Behandlung mit stabilisierter Erkrankung seit 16 Monaten.  

Mediziner vom Abramson Cancer Center in Philadelphia, USA, verwendeten CAR-T-Zellen mit zwei chimären Antigenrezeptoren: Der eine war auf das Epitop 806 des epidermalen Wachstumsfaktor sEGFR „geeicht“, der zweite auf den Interleukin-13-Rezeptor Alpha 2 (IL-13Rα2). Beide Strukturen sind bei vielen Glioblastomen auf den Zelloberflächen exprimiert.  

Die CAR-T-Zelltherapie wurde nach Tumorresektion durchgeführt, bei der in aller Regel nicht gelingt, alle Glioblastomzellen zu entfernen. Von 13 Patienten mit zum Zeitpunkt der CAR-T-Zellinfusion nachweisbarem Tumor zeigten 8 bei einem nach 28 Tagen durchgeführten Kontroll-MRT eine Tumorregression. Das mittlere progressionsfreie Überleben betrug 1,9 Monate. Das mittlere Gesamtüberleben war zum Zeitpunkt der Zwischenauswertung noch nicht erreicht. Besonders bemerkenswert ist der Fall eines Patienten, der nach der CAR-T-Zelltherapie seit 16 Monaten mit stabiler Erkrankung lebt. Im Liquor dieses Patienten waren dauerhaft aktive CAR-T-Zellen nachweisbar. 

Quelle: Bagley SJ et al: Intracerebroventricular bivalent CAR T cells targeting EGFR and IL-13Rα2 in recurrent glioblastoma: a phase 1 trial. Nat Med 2025 

Bilderquelle: © mat – stock.adobe.com)

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