Die Transplantation von Stammzellen kann Schlaganfall-Schäden rückgängig machen, wie Forschende der Universität Zürich berichten. Zu den positiven Effekten gehört die Wiederherstellung von Nervenzellen und motorischen Funktionen. Dies ist ein Meilenstein für die Therapie von Hirnerkrankungen.
In Deutschland erleiden im Schnitt 44.000 Menschen jährlich eine Kopfverletzung im Sport. Ob Gehirnerschütterung, Schädelprellung oder schwerere Schädel-Hirn-Traumen (SHT) – es gilt unverzüglich eine adäquate Behandlung einzuleiten, da mögliche Spätfolgen gravierend sein können.
Die spontane intrazerebrale Blutung (ICB) ist nach dem ischämischen Schlaganfall die zweithäufigste Form des Schlaganfalls. Primäre ICB entstehen durch die Ruptur kleiner Arterien, typischerweise infolge eines langjährigen arteriellen Hypertonus.
Ein Schlaganfall gilt als eine Erkrankung der zweiten Lebenshälfte, doch auch Kinder können davon betroffen sein. Die Neuroradiologen des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) behandelten allein im letzten Jahr zwei Fälle mit einer Thrombektomie, beide im Kleinkindalter, beide erfolgreich. Sie haben die Erfahrungen nun in einem Leitfaden zusammengefasst.
Eine bei der diesjährigen Tagung der American Academy of Neurology vorgestellte Studie hatte zum Ziel, die Übereinstimmung zwischen Domänen, die die Schlaganfall-spezifische Lebensqualität betreffen, und der Wahrnehmung des körperlichen Wohlbefindens zu untersuchen.
Ein Delir ist ein häufig auftretendes, komplexes Krankheitsbild bei stationären Patientinnen und Patienten – oftmals wird es jedoch nicht als solches erkannt. Um ein stärkeres Bewusstsein für die Erkrankung zu schaffen, wurde 2023 die Delir-Projektgruppe am Universitätsklinikum Ulm (UKU) ins Leben gerufen. Anlässlich des World Delirium Awareness Days am 12. März 2025 veranstaltete diese nun zum zweiten Mal ein Symposium mit rund 150 Teilnehmenden. Für mehr Sichtbarkeit sorgte außerdem ein Beitrag im SWR , in dem ein ehemaliger Delir-Patient am UKU über seine Erkrankung spricht.
Blutverdünnende Medikamente sollen vor Herzinfarkten und Schlaganfällen schützen, sie lassen das Blut weniger stark verklumpen. Mit der positiven Wirkung geht aber auch ein Risiko einher: Erleiden Patientinnen und Patienten, die Blutverdünner einnehmen, eine Hirnblutung, ist das besonders gefährlich, häufig kommt es zu schweren Komplikationen. Eine schnelle Behandlung, die eine Ausbreitung der Blutung im Gehirn stoppt, verbessert die Überlebenschancen. Ein Gegenmittel gegen die Blutverdünner Rivaroxaban oder Apibaxan wurde nun in einer neuen Studie des Instituts für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (IMIBE) an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen untersucht.
In der Vergangenheit wurde kritisiert, dass Frauen mit Schlaganfall schlechter bzw. später behandelt würden als Männer. Nun gibt eine aktuelle retrospektive Kohorten-Studie im Hinblick auf die akute Schlaganfalltherapie in Deutschland Entwarnung: Demnach erhalten weibliche Betroffene ebenso häufig Thrombektomien und Thrombolysen. Das sei auch ein Erfolg der Qualitätssicherung durch die Zertifizierung von Stroke Units, die vor 30 Jahren eingeführt wurde. Allerdings zeigte sich in der aktuellen Studie, dass Frauen ein höheres Risiko schwerer Schlaganfälle aufgrund von Vorhofflimmern haben als Männer, was zu Lasten der Mortalität gehen könnte.
Octapharma, eines der weltweit führenden Unternehmen in der Herstellung von Arzneimitteln auf Basis von menschlichem Blutplasma, führt in Deutschland ihr Immunglobulinpräparat zur intravenösen Applikation panzyga® ein. Immunglobuline (Antikörper) sind einzigartige biologische Arzneimittel, die zur Behandlung einer Vielzahl von seltenen, meist lebensbedrohlichen chronischen Erkrankungen verwendet werden.
Die Transplantation von Stammzellen kann Schlaganfall-Schäden rückgängig machen, wie Forschende der Universität Zürich berichten. Zu den positiven Effekten gehört die Wiederherstellung von Nervenzellen und motorischen Funktionen. Dies ist ein Meilenstein für die Therapie von Hirnerkrankungen.
In Deutschland erleiden im Schnitt 44.000 Menschen jährlich eine Kopfverletzung im Sport. Ob Gehirnerschütterung, Schädelprellung oder schwerere Schädel-Hirn-Traumen (SHT) – es gilt unverzüglich eine adäquate Behandlung einzuleiten, da mögliche Spätfolgen gravierend sein können.
Die spontane intrazerebrale Blutung (ICB) ist nach dem ischämischen Schlaganfall die zweithäufigste Form des Schlaganfalls. Primäre ICB entstehen durch die Ruptur kleiner Arterien, typischerweise infolge eines langjährigen arteriellen Hypertonus.
Ein Schlaganfall gilt als eine Erkrankung der zweiten Lebenshälfte, doch auch Kinder können davon betroffen sein. Die Neuroradiologen des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) behandelten allein im letzten Jahr zwei Fälle mit einer Thrombektomie, beide im Kleinkindalter, beide erfolgreich. Sie haben die Erfahrungen nun in einem Leitfaden zusammengefasst.
Eine bei der diesjährigen Tagung der American Academy of Neurology vorgestellte Studie hatte zum Ziel, die Übereinstimmung zwischen Domänen, die die Schlaganfall-spezifische Lebensqualität betreffen, und der Wahrnehmung des körperlichen Wohlbefindens zu untersuchen.
Ein Delir ist ein häufig auftretendes, komplexes Krankheitsbild bei stationären Patientinnen und Patienten – oftmals wird es jedoch nicht als solches erkannt. Um ein stärkeres Bewusstsein für die Erkrankung zu schaffen, wurde 2023 die Delir-Projektgruppe am Universitätsklinikum Ulm (UKU) ins Leben gerufen. Anlässlich des World Delirium Awareness Days am 12. März 2025 veranstaltete diese nun zum zweiten Mal ein Symposium mit rund 150 Teilnehmenden. Für mehr Sichtbarkeit sorgte außerdem ein Beitrag im SWR , in dem ein ehemaliger Delir-Patient am UKU über seine Erkrankung spricht.
Blutverdünnende Medikamente sollen vor Herzinfarkten und Schlaganfällen schützen, sie lassen das Blut weniger stark verklumpen. Mit der positiven Wirkung geht aber auch ein Risiko einher: Erleiden Patientinnen und Patienten, die Blutverdünner einnehmen, eine Hirnblutung, ist das besonders gefährlich, häufig kommt es zu schweren Komplikationen. Eine schnelle Behandlung, die eine Ausbreitung der Blutung im Gehirn stoppt, verbessert die Überlebenschancen. Ein Gegenmittel gegen die Blutverdünner Rivaroxaban oder Apibaxan wurde nun in einer neuen Studie des Instituts für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (IMIBE) an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen untersucht.
In der Vergangenheit wurde kritisiert, dass Frauen mit Schlaganfall schlechter bzw. später behandelt würden als Männer. Nun gibt eine aktuelle retrospektive Kohorten-Studie im Hinblick auf die akute Schlaganfalltherapie in Deutschland Entwarnung: Demnach erhalten weibliche Betroffene ebenso häufig Thrombektomien und Thrombolysen. Das sei auch ein Erfolg der Qualitätssicherung durch die Zertifizierung von Stroke Units, die vor 30 Jahren eingeführt wurde. Allerdings zeigte sich in der aktuellen Studie, dass Frauen ein höheres Risiko schwerer Schlaganfälle aufgrund von Vorhofflimmern haben als Männer, was zu Lasten der Mortalität gehen könnte.
Octapharma, eines der weltweit führenden Unternehmen in der Herstellung von Arzneimitteln auf Basis von menschlichem Blutplasma, führt in Deutschland ihr Immunglobulinpräparat zur intravenösen Applikation panzyga® ein. Immunglobuline (Antikörper) sind einzigartige biologische Arzneimittel, die zur Behandlung einer Vielzahl von seltenen, meist lebensbedrohlichen chronischen Erkrankungen verwendet werden.
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