Die S1-Leitlinie „Hypoxisch-ischämische Enzephalopathie (HIE) im Erwachsenenalter“ der Deutschen Gesellschaft für Neurologie wurde überarbeitet und neu publiziert. Die federführenden Autoren, PD Dr. Christoph Leithner, Berlin, und Prof. Dr. Andreas Bender, München und Burgau, legen mit der umfassenden Aktualisierung eine Leitlinie vor, die das gegenwärtige Wissen zur Diagnostik, Therapie und Langzeitverlauf der HIE widerspiegelt.
Eine wirksame Behandlung für die meisten Schlaganfallopfer - selbst für diejenigen, die innerhalb der ersten Stunden keinen Zugang zur Versorgung hatten. Dies ist das Ziel einer experimentellen Methode, welche mit großem Erfolg in einer internationalen Studie unter der Leitung der Universität Göteborg getestet wurde.
Vorhofflimmern erhöht das Risiko für Schlaganfälle um den Faktor vier bis fünf. Nach einem ersten Hirninfarkt kommt es sehr oft zu einem Folgeereignis. Das Risiko eines Zweitschlaganfalls kann durch gerinnungshemmende Medikamente vermindert werden. Der richtige Zeitpunkt für den Einsatz von Antikoagulanzien nach einem Hirninfarkt ist unklar, da die Substanzen das Risiko für Einblutungen erhöhen. Nutzen und Risiko sind also gut abzuwägen. Eine neue Investigator-initiierte Studie verglich den frühen versus späten Beginn einer Antikoagulation in dieser Situation.
Die therapeutische Versorgung im Anschluss an einen stationären Aufenthalt in einer Neurorehabilitationseinrichtung ist häufig unzureichend. Eine Vielzahl an Faktoren (bspw. die finanzielle Belastung, nicht ausreichend Therapieplätze) tragen dazu bei, dass Patienten nach einer Hirnschädigung ihr kognitives Rehabilitationspotential oft nicht voll ausschöpfen können.
Eine Thrombektomie brauchen vor allem Betroffene mit Verschlüssen der großen gehirnversorgenden Schlagadern, denn diese lassen sich medikamentös oft nur unzureichend öffnen. Zwei neue Studien belegen nun, dass Menschen mit schweren Hirninfarkten mit dieser modernen Therapie sogar innerhalb eines Zeitfensters von 24 Stunden noch erfolgreich behandelt werden können.
Zwei aktuelle Studien, die zeitgleich im „The New England Journal of Medicine“ publiziert wurden, zeigen: Patientinnen und Patienten mit Verschlüssen einer großen Arterie im vorderen Hirnkreislauf (A. carotis interna, A. cerebri media, A. cerebri anterior) mit großen Kernvolumen profitieren von der endovaskulären Schlaganfalltherapie, bei der das Gerinnsel mechanisch entfernt wird. Die Studien bestätigen somit die derzeitigen Leitlinienempfehlungen.
Viele Menschen haben ein Schlaganfall-Risiko, ohne es zu wissen. Das zeigt eine Untersuchungsreihe der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in Unternehmen und Behörden. Richtig aufgeklärt könnten sie ihr Risiko deutlich senken. Mehr als 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutscher Unternehmen und Behörden nahmen am Risiko-Check der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe teil. Der Check der Stiftung berechnet das individuelle Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie einen Schlaganfall. Viele Teilnehmende der Testreihe wiesen kritische Werte auf, ohne von ihrem Risiko zu wissen.
Halbseitige Gesichtslähmungen wirken sich auch auf den Gesundheitszustand von Zähnen und Zahnfleisch aus. Eine Fallkontrollstudie des Universitätsklinikum Jena zeigte, dass die Mundgesundheit von Patientinnen und Patienten* im Vergleich zu Gesunden vermindert ist. Auch im Seitenvergleich schnitt die gelähmte Gesichtshälfte schlechter ab als die nicht betroffene Seite. Das Autorenteam der in PLOS ONE veröffentlichten Studie empfiehlt deshalb die Ergänzung der Behandlung um zahnmedizinische Kontrollen.
Die S1-Leitlinie „Hypoxisch-ischämische Enzephalopathie (HIE) im Erwachsenenalter“ der Deutschen Gesellschaft für Neurologie wurde überarbeitet und neu publiziert. Die federführenden Autoren, PD Dr. Christoph Leithner, Berlin, und Prof. Dr. Andreas Bender, München und Burgau, legen mit der umfassenden Aktualisierung eine Leitlinie vor, die das gegenwärtige Wissen zur Diagnostik, Therapie und Langzeitverlauf der HIE widerspiegelt.
Eine wirksame Behandlung für die meisten Schlaganfallopfer - selbst für diejenigen, die innerhalb der ersten Stunden keinen Zugang zur Versorgung hatten. Dies ist das Ziel einer experimentellen Methode, welche mit großem Erfolg in einer internationalen Studie unter der Leitung der Universität Göteborg getestet wurde.
Vorhofflimmern erhöht das Risiko für Schlaganfälle um den Faktor vier bis fünf. Nach einem ersten Hirninfarkt kommt es sehr oft zu einem Folgeereignis. Das Risiko eines Zweitschlaganfalls kann durch gerinnungshemmende Medikamente vermindert werden. Der richtige Zeitpunkt für den Einsatz von Antikoagulanzien nach einem Hirninfarkt ist unklar, da die Substanzen das Risiko für Einblutungen erhöhen. Nutzen und Risiko sind also gut abzuwägen. Eine neue Investigator-initiierte Studie verglich den frühen versus späten Beginn einer Antikoagulation in dieser Situation.
Die therapeutische Versorgung im Anschluss an einen stationären Aufenthalt in einer Neurorehabilitationseinrichtung ist häufig unzureichend. Eine Vielzahl an Faktoren (bspw. die finanzielle Belastung, nicht ausreichend Therapieplätze) tragen dazu bei, dass Patienten nach einer Hirnschädigung ihr kognitives Rehabilitationspotential oft nicht voll ausschöpfen können.
Eine Thrombektomie brauchen vor allem Betroffene mit Verschlüssen der großen gehirnversorgenden Schlagadern, denn diese lassen sich medikamentös oft nur unzureichend öffnen. Zwei neue Studien belegen nun, dass Menschen mit schweren Hirninfarkten mit dieser modernen Therapie sogar innerhalb eines Zeitfensters von 24 Stunden noch erfolgreich behandelt werden können.
Zwei aktuelle Studien, die zeitgleich im „The New England Journal of Medicine“ publiziert wurden, zeigen: Patientinnen und Patienten mit Verschlüssen einer großen Arterie im vorderen Hirnkreislauf (A. carotis interna, A. cerebri media, A. cerebri anterior) mit großen Kernvolumen profitieren von der endovaskulären Schlaganfalltherapie, bei der das Gerinnsel mechanisch entfernt wird. Die Studien bestätigen somit die derzeitigen Leitlinienempfehlungen.
Viele Menschen haben ein Schlaganfall-Risiko, ohne es zu wissen. Das zeigt eine Untersuchungsreihe der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in Unternehmen und Behörden. Richtig aufgeklärt könnten sie ihr Risiko deutlich senken. Mehr als 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutscher Unternehmen und Behörden nahmen am Risiko-Check der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe teil. Der Check der Stiftung berechnet das individuelle Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie einen Schlaganfall. Viele Teilnehmende der Testreihe wiesen kritische Werte auf, ohne von ihrem Risiko zu wissen.
Halbseitige Gesichtslähmungen wirken sich auch auf den Gesundheitszustand von Zähnen und Zahnfleisch aus. Eine Fallkontrollstudie des Universitätsklinikum Jena zeigte, dass die Mundgesundheit von Patientinnen und Patienten* im Vergleich zu Gesunden vermindert ist. Auch im Seitenvergleich schnitt die gelähmte Gesichtshälfte schlechter ab als die nicht betroffene Seite. Das Autorenteam der in PLOS ONE veröffentlichten Studie empfiehlt deshalb die Ergänzung der Behandlung um zahnmedizinische Kontrollen.
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