Nobelpreis für Medizin: Micro-RNAs spielen auch bei Krebs eine große Rolle

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Die US-amerikanischen Genforscher Victor Ambros und Gary Ruvkun werden in diesem Jahr – für die Erforschung der microRNAs (miRNAs) – mit dem Medizin-Nobelpreis geehrt. Ihre „bahnbrechende Entdeckung“ ist auch für die Krebsmedizin von großer Bedeutung, denn micro-RNAs sind als Elemente der Genregulation maßgeblich in die Entwicklung maligner Tumoren involviert.

Onkologie

Sonstiges

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Krebszellen aushungern: vielleicht keine so gute Idee

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Die Energiebilanz von Tumorzellen kann den Verlauf maligner Erkrankungen ebenso wie den Therapieerfolg beeinflussen. Das „Aushungern von Krebszellen“ ist allerdings ein zweischneidiges Unterfangen. Eine in Nature publizierte tierexperimentelle Studie [1] zeigt, dass Fasten – als eine in diese Richtung zielende Maßnahme – eventuell sogar kontraproduktiv ist, weil die anschließend gesteigerte Nahrungsaufnahme das Tumorwachstum anheizen kann.

Onkologie

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Hat Moringa antikanzerogene Effekte?

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Dem Meerrettichbaum Moringa oleifera werden vielfältige gesundheitsfördernde Effekte zugeschrieben. Auch Anti-Krebs-Eigenschaften soll die Pflanze haben. Laut einer aktuellen Analyse des DKFZ-Krebsinformationsdienstes stützt sich diese Aussage ausschließlich auf experimentelle Befunde. Klinische Studien gibt es nicht.

Onkologie

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Talkum „wahrscheinlich krebserregend“

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Die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation hat Talkum neu bewertet und als „wahrscheinlich krebserregend" eingestuft. Die Neubewertung des vielverwendeten Minerals stützt sich auf (tier-)experimentelle Daten, aber auch auf Studien am Menschen.

Onkologie

Sonstiges

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Prämenopausales HR- und HER2-positives Mammakarzinom: Zusätzliche Unterdrückung der Ovarialfunktion vorteilhaft

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Die Behandlung von fortgeschrittenen neuroendokrinen Tumoren (NET) des Pankreas mit anti-angiogenetisch wirksamen Substanzen ist ein etabliertes Therapiekonzept. Allerdings variieren die Ansprechraten, Nebenwirkungen und Ergebnisdaten stark zwischen den jeweiligen Substanzen. Die Evaluierung von Kombinationsbehandlungen, die eine zytotoxische Chemotherapie und neuartige anti-angiogene Wirkstoffe umfassen, ist daher dringend erforderlich.

Onkologie

Gynäkologische Tumoren

Mammakarzinom

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Finale Auswertung KEYNOTE-811: Pembrolizumab + Trastuzumab + CT verbessert signifikant das Gesamtüberleben beim Magenkarzinom

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Die randomisierte, doppelblinde Phase-III-Studie KEYNOTE-811 verglich bei Patient*innen mit lokal fortgeschrittenen, nicht resezierbaren oder metastasierenden HER2-positiven Adenokarzinomen des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs (GEJ) in der Erstlinientherapie den Checkpoint-Inhibitor Pembrolizumab in Kombination mit Trastuzumab und Chemotherapie (CT) mit der alleinigen Kombination Trastuzumab/CT.  In früheren Zwischenanalysen zeigten sich ein besseres progressionsfreies Überleben (PFS) und eine bessere objektive Ansprechrate (ORR) mit dauerhaftem Ansprechen unter der zusätzlichen Immuntherapie insbesondere bei PD-L1-exprimierenden Tumoren (PD-L1 CPS ≥ 1). In der vorliegenden finalen Auswertung wurden die Daten für das Gesamtüberleben (OS) vorgestellt. 

Onkologie

Gastrointestinale Tumoren

Magenkarzinom

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Malignes Melanom: Sentinel-Tumorlast unabhängiger prognostischer Faktor

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Die Sentinel-Lymphonodektomie (SLNE) ist das Standard--Verfahren beim malignen Melanom, und der Sentinel-Node-Status ist der wichtigste prognostische Faktor für den Krankheitsverlauf bei Erkrankungen im AJCC-Stadium I/II. Retrospektive Studien haben den prognostischen Wert der Sentinel-Tumorlast gezeigt, die mit verschiedenen Methoden bewertet werden kann, z. B. anhand der mikroanatomischen Lage oder des maximalen Durchmessers der größten SLN-Metastase (Rotterdam-Klassifikation).

Onkologie

Hauttumoren

Melanom

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RamuNET-Studie: Viel versprechende Ergebnisse unter der Kombination Ramucirumab/Dacarbazin bei neuroendokrinen Tumoren des Pankreas

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Die Behandlung von fortgeschrittenen neuroendokrinen Tumoren (NET) des Pankreas mit anti-angiogenetisch wirksamen Substanzen ist ein etabliertes Therapiekonzept. Allerdings variieren die Ansprechraten, Nebenwirkungen und Ergebnisdaten stark zwischen den jeweiligen Substanzen. Die Evaluierung von Kombinationsbehandlungen, die eine zytotoxische Chemotherapie und neuartige anti-angiogene Wirkstoffe umfassen, ist daher dringend erforderlich.

Onkologie

Gastrointestinale Tumoren

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Neuartiger Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs

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Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben einen neuartigen Impfstoff gegen krebserregende humane Papillomviren entwickelt, der vor allem in Entwicklungsländern zum Einsatz kommen soll. Da der Impfstoff eine humorale und eine zelluläre Immunantwort provoziert, könnte er auch zur Behandlung bereits infizierter Personen geeignet sein.

Onkologie

Gynäkologische Tumoren

Zervixkarzinom

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IDH-Mutation wichtiger Biomarker bei Gliomen

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Die molekulare Diagnostik hat eine bessere Charakterisierung und Klassifizierung von Gliomen möglich gemacht. Der Nachweis von Mutationen in den Isocitrat-Dehydrogenase-Genen 1 oder 2 (IDH-Mutation) zählt bei diffusen Gliomen zu den ersten diagnostischen Schritten.

Onkologie

Hirntumoren

Glioblastom

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