Die Alzheimerkrankheit (Alzheimer’s disease, AD) als häufigste Demenzursache betrifft geschätzt über ihr gesamtes klinisches Kontinuum hinweg 416 Millionen Menschen (davon 32 Mio. im klinischen Demenz- bzw. 69 Mio. im prodromalen MCI-Stadium) oder anders formuliert 22 % aller Personen über 50 Jahre weltweit [1]. Aufgrund der weiteren prognostizierten Prävalenzzunahme (demografischer Wandel), des hohen Lebenszeitrisikos sowie der assoziierten sozioökonomischen gesamtgesellschaftlichen, aber auch persönlichen Belastungen werden verlaufsmodifizierende Therapien (disease-modifying therapies, DMT) dringlich gesucht [1–7]. Trotz ihrer Erstbeschreibung bereits 1906 wurden diesbezügliche Fortschritte jedoch erst durch ein tiefergehendes pathomechanistisches Verständnis und rezente Weiterentwicklungen in der (Biomarker-) Diagnostik mit folgendem Paradigmenwechsel hin zu einer (klinisch-) biologischen AD-Diagnosestellung ermöglicht [8–10].
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