Das Tourette-Syndrom (TS) ist definiert als eine Erkrankung, bei der verschiedene motorische Tics und mindestens ein vokaler Tic im Verlauf der Krankheit (nicht notwendigerweise parallel) auftreten, vor dem 18. Lebensjahr beginnen und – auch wenn sie sich in Frequenz, Lokalisation und Stärke ändern können – mindestens ein Jahr bestehen. Die ersten Tics treten typischerweise mit 6–7 Jahren auf und das Maximum der Erkrankungsschwere liegt bei etwa 12 Jahren.
Weitere Beiträge zu diesem Thema

Mehr Kinder und Jugendliche mit Autismus: Anteil auf 1% gestiegen
Immer mehr Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland erhalten die Diagnose Autismus. Das zeigt eine aktuelle Datenanalyse der hkk Krankenkasse: Im Jahr 2024 lag die Betroffenenquote von Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) bei den 0- bis 24-Jährigen bei 1,0 Prozent.

Mehr Optionen, mehr Druck: Medizintechnik muss jetzt liefern
Wenn Epilepsiemedikamente nicht helfen, stehen viele Betroffene vor einem langen Entscheidungsprozess über wenig bekannte Therapieoptionen. Wie Medizin und Medizintechnik hier mit Forschung und Daten Orientierung geben können, zeigen Prof. Dr. Martin Holtkamp und Karl Stoklosa am Beispiel des Neuroimplantats EASEE.

NMOSD-Diagnostik und Therapie: Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen
Die Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankung (NMOSD) hat sich in den letzten Jahren von einer kaum verstandenen Variante der Multiplen Sklerose zu einer eigenständigen Autoimmunerkrankung entwickelt. Dieser Artikel beleuchtet die aktuellen Fortschritte in Diagnostik ...
