Ein Forschungsteam der University of California hat unterschiedliche neuronale Schaltkreise für die angstlösenden und halluzinogenen Wirkungen von Psychedelika identifiziert. Die Ergebnisse eröffnen neue Perspektiven für die Entwicklung zielgerichteter Therapien gegen Angststörungen, die auf halluzinogene Effekte verzichten könnten.
Studien zum potenziellen Einfluss einer Vitamin-D-Substitution auf die Inzidenz und Schwere von Depressionen gibt es reichlich. Allerdings sind die Ergebnisse einzelner Kohortenstudien, RCTs und Co. äußerst heterogen und erschweren daher die Einschätzung, ob ein klinischer Nutzen durch die Supplementierung zu erwarten ist. Metaanalysen bringen hier mehr Licht ins Dunkel.
Bis zu 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland haben eine psychische Störung. Aber nicht alle Kinder sind gleichermaßen gefährdet. Am Deutschen Zentrum für Psychische Gesundheit (DZPG) wird in vielen Projekten speziell für Gruppen geforscht, die von Risikofaktoren betroffen sind.
Das Erleben oder Beobachten eines traumatischen Ereignisses wie etwa ein schwerer Unfall, eine Naturkatastrophe, der Verlust eines geliebten Menschen oder Krieg und Gewalt kann der Seele eine große Verletzung zufügen. Die Symptome dieser sogenannten posttraumatischen Belastungsstörung, kurz PTBS, können unmittelbar nach dem traumatischen Ereignis auftreten oder erst Monate oder sogar Jahre später beginnen und das tägliche Leben erheblich beeinträchtigen.
Ein Forscherteam der Uniklinik Dresden, Universität Lübeck/UKSH sowie der Universität Trier hat neue Erkenntnisse zu Tics und den ebenfalls häufigen funktionellen Tic-ähnlichen Störungen vorgelegt: „Nach der Pandemie haben nicht nur in Deutschland, sondern weltweit die Zahl der Tic-ähnlichen Störungen drastisch zugenommen“, stellt Prof. Dr. rer. nat Christian Beste vom Uniklinikum Dresden fest.
Lachgas wird als Partydroge bei jungen Menschen immer beliebter. Es ist günstig, leicht zu beschaffen – und es ist vor allem nicht verboten. Wenn der Konsum legal ist, kann das Gas ja nicht so schädlich sein, denken viele. Doch ist das wirklich so? Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat die wichtigsten wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse über Lachgas zusammengetragen und als Kurz-Erklärt-Text auf seiner Webseite www.gesundheitsinformation.de veröffentlicht.
Die Suchtgefahr von Pregabalin ist bekannt. Aufgrund der entspannenden und euphorisierenden Wirkung wird Pregabalin (sowie auch Gabapentin) zunehmend als Droge missbraucht. Unheilvoll wird die Einnahme zusammen mit anderen Drogen, die Zahl der Pregabalin- und Gabapentin-assoziierten Todesfälle hat lt. einer aktuellen UK-Auswertung zugenommen und ein entsprechender Anstieg ist auch in Deutschland zu vermuten.
Das Tourette-Syndrom (TS) ist definiert als eine Erkrankung, bei der verschiedene motorische Tics und mindestens ein vokaler Tic im Verlauf der Krankheit (nicht notwendigerweise parallel) auftreten, vor dem 18. Lebensjahr beginnen und – auch wenn sie sich in Frequenz, Lokalisation und Stärke ändern können – mindestens ein Jahr bestehen.
Auch im Kindes- und Jugendalter können Antidepressiva bei verschiedenen Störungen eingesetzt werden – jedoch deutlich seltener als bei Erwachsenen und es bedarf der kinder-und jugendpsychiatrischen Expertise, um eine Indikation zu stellen, die Substanzauswahl zu treffen und die Behandlung in ein multimodales Behandlungssetting einzubetten.
Ketamin und insbesondere dessen Enantiomer Esketamin ist vielen Medizinern vor allem aus der Intensiv- und Notfallmedizin als Anästhetikum und Analgetikum bekannt. Eine Zulassung besteht des Weiteren zur Behandlung des therapieresistenten Status asthmaticus.
Ein Forschungsteam der University of California hat unterschiedliche neuronale Schaltkreise für die angstlösenden und halluzinogenen Wirkungen von Psychedelika identifiziert. Die Ergebnisse eröffnen neue Perspektiven für die Entwicklung zielgerichteter Therapien gegen Angststörungen, die auf halluzinogene Effekte verzichten könnten.
Studien zum potenziellen Einfluss einer Vitamin-D-Substitution auf die Inzidenz und Schwere von Depressionen gibt es reichlich. Allerdings sind die Ergebnisse einzelner Kohortenstudien, RCTs und Co. äußerst heterogen und erschweren daher die Einschätzung, ob ein klinischer Nutzen durch die Supplementierung zu erwarten ist. Metaanalysen bringen hier mehr Licht ins Dunkel.
Bis zu 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland haben eine psychische Störung. Aber nicht alle Kinder sind gleichermaßen gefährdet. Am Deutschen Zentrum für Psychische Gesundheit (DZPG) wird in vielen Projekten speziell für Gruppen geforscht, die von Risikofaktoren betroffen sind.
Das Erleben oder Beobachten eines traumatischen Ereignisses wie etwa ein schwerer Unfall, eine Naturkatastrophe, der Verlust eines geliebten Menschen oder Krieg und Gewalt kann der Seele eine große Verletzung zufügen. Die Symptome dieser sogenannten posttraumatischen Belastungsstörung, kurz PTBS, können unmittelbar nach dem traumatischen Ereignis auftreten oder erst Monate oder sogar Jahre später beginnen und das tägliche Leben erheblich beeinträchtigen.
Ein Forscherteam der Uniklinik Dresden, Universität Lübeck/UKSH sowie der Universität Trier hat neue Erkenntnisse zu Tics und den ebenfalls häufigen funktionellen Tic-ähnlichen Störungen vorgelegt: „Nach der Pandemie haben nicht nur in Deutschland, sondern weltweit die Zahl der Tic-ähnlichen Störungen drastisch zugenommen“, stellt Prof. Dr. rer. nat Christian Beste vom Uniklinikum Dresden fest.
Lachgas wird als Partydroge bei jungen Menschen immer beliebter. Es ist günstig, leicht zu beschaffen – und es ist vor allem nicht verboten. Wenn der Konsum legal ist, kann das Gas ja nicht so schädlich sein, denken viele. Doch ist das wirklich so? Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat die wichtigsten wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse über Lachgas zusammengetragen und als Kurz-Erklärt-Text auf seiner Webseite www.gesundheitsinformation.de veröffentlicht.
Die Suchtgefahr von Pregabalin ist bekannt. Aufgrund der entspannenden und euphorisierenden Wirkung wird Pregabalin (sowie auch Gabapentin) zunehmend als Droge missbraucht. Unheilvoll wird die Einnahme zusammen mit anderen Drogen, die Zahl der Pregabalin- und Gabapentin-assoziierten Todesfälle hat lt. einer aktuellen UK-Auswertung zugenommen und ein entsprechender Anstieg ist auch in Deutschland zu vermuten.
Das Tourette-Syndrom (TS) ist definiert als eine Erkrankung, bei der verschiedene motorische Tics und mindestens ein vokaler Tic im Verlauf der Krankheit (nicht notwendigerweise parallel) auftreten, vor dem 18. Lebensjahr beginnen und – auch wenn sie sich in Frequenz, Lokalisation und Stärke ändern können – mindestens ein Jahr bestehen.
Auch im Kindes- und Jugendalter können Antidepressiva bei verschiedenen Störungen eingesetzt werden – jedoch deutlich seltener als bei Erwachsenen und es bedarf der kinder-und jugendpsychiatrischen Expertise, um eine Indikation zu stellen, die Substanzauswahl zu treffen und die Behandlung in ein multimodales Behandlungssetting einzubetten.
Ketamin und insbesondere dessen Enantiomer Esketamin ist vielen Medizinern vor allem aus der Intensiv- und Notfallmedizin als Anästhetikum und Analgetikum bekannt. Eine Zulassung besteht des Weiteren zur Behandlung des therapieresistenten Status asthmaticus.
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