Trotz erheblicher Bedenken hat der Bundesrat das KHAG am Freitag beschlossen. Foto: Bundesrat/Florian Gärtner

Bundesrat verabschiedete KHAG unter großen Schmerzen

Uroskop

Trotz erheblicher Widerstände der Bundesländer gegen das Anpassungsgesetz zur Krankenhausreform (KHAG) hat der Bundesrat das Gesetz am Freitag mehrheitlich verabschiedet. Allerdings bleiben zahlreiche Vorbehalte der Bundesländer, sodass es unter dem Strich ein sehr mühsamer Kompromiss gewesen ist, dessen Belastbarkeit sich in der Zukunft noch erweisen muss.

Urologie

Berufspolitik

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Aertzin sitzt nachdenklich vor Laptop – BvDU warnt vor staatlichem Eingriff in die aerztliche Freiberuflichkeit

BvDU warnt vor staatlichem Eingriff in die ärztliche Freiberuflichkeit

Berufspolitik

Der Berufsverband der Deutschen Urologie (BvDU) warnt Patientinnen und Patienten vor einer Verschlechterung ihrer Versorgung. Gerade für chronisch Kranke und ältere urologische Patientinnen und Patienten ist die geplante Patientensteuerung ein Desaster. Die aktuellen Forderungen, dass Fachärzte mehr Termine frei geben sollten, entbehren jeglicher rechtlichen Grundlage und sind ein Eingriff in die Freiberuflichkeit der Ärzteschaft.

Urologie

Berufspolitik

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Hamburgs Gesundheitssenatorin Melanie Schlotzhauer verteidigt den gefundenen KHAG-Kompromiss mit dem Bund. (Foto: Senatskanzlei Hamburg/Jan Pries)

DRG-Forum 2026 vermisste Befreiungsschlag durch die Krankenhausreform

Berufspolitik

Mit rund 2600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, davon etwa 2300 vor Ort in Berlin, hat sich das DRG-Forum 2026 einmal mehr als zentraler Treffpunkt der deutschen Krankenhauslandschaft erwiesen. Inhaltlich stand die Veranstaltung klar im Zeichen des bevorstehenden Abschlusses des Krankenhausreformanpassungsgesetzes (KHAG) und damit einer Reform, die von vielen als tiefgreifendste Umgestaltung des Systems seit Jahrzehnten beschrieben wurde.

Urologie

Berufspolitik

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Bundesgesundheitsministerin Nina Warken kündigte bis zum Sommer ein Primärversorgungsgesetz an. (Quelle: SpiFa-Streaming)

SpiFa-Fachärztetag deckte Fallstricke der Primärversorgung auf

Uroskop

Der Teufel der Primärversorgung steckt im Detail. Auf dem SpiFa-Fachärztetag wurde am Donnerstag und Freitag deutlich, dass entscheidende Themen wie schnelle Terminvergabe, veränderte EBM-Honorare sowie die Chroniker-Definition für den Direktzugang zum Facharzt ungelöst sind. An den Antworten auf diese Fragen wird die Realisierung der ambulanten Versorgungsreform abhängen. Die Knackpunkte für niedergelassene Urologen stehen fest.

Urologie

Berufspolitik

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Mehrere Aerzte in blauen Scrubs mit Stethoskop – KBV-Arztzahlstatistik 2025 zeigt leichten Anstieg in der Urologie

KBV-Arztzahltstatistik weist 2025 leichten Anstieg in der Urologie aus

Berufspolitik

Die KBV-Arztzahlstatistik zählt aktuell 3.605 Urologinnen und Urologen als Vertragsärzte. Gegenüber 2024 bedeutet dies ein leichtes Plus von 0,6%. Die Zahl der Vertragsärzte insgesamt ist danach im vergangenen Jahr auf 191.875 (+1,2 %) gestiegen.

Urologie

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Klinikpersonal betritt modernes Krankenhausgebaeude – DKG und GKV-SV einigen sich auf Leistungsspektrum der neuen SUeV-Struktur

DKG und GKV-SV einigten sich auf Leistungsspektrum der neuen SÜV-Struktur

Berufspolitik

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung haben sich auf das stationäre Leistungsspektrum der neu zu etablierenden sektorenübergreifenden Versorgungseinrichtungen (süV) geeinigt. Damit ist die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen einen entscheidenden Schritt zur Umsetzung der Krankenhausreform gegangen.

Urologie

Berufspolitik

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Prof. Armin Grau (2.v.r.), MdB von Bündnis 90/Die Grünen, kritisierte auf dem Deutschen Krebskongress in Berlin zu viele Ausnahmen der Bundesländer im KHAG. (Foto: Anne Göttenauer)

KHAG-Beschluss im Bundesrat könnte erneut zur Zitterpartie werden

Uroskop

Eigentlich schien das Gesetz zur Anpassung der Krankenhausreform (KHAG) nach dem Bundestagsbeschluss in trockenen Tüchern zu sein. Wenn der Bundesrat am 27. März in Berlin final abstimmen wird, könnte es trotzdem wieder einen Störenfried geben. Mecklenburg-Vorpommern, wo im Herbst der Landtag gewählt wird, könnte doch noch den Vermittlungsausschuss anrufen. Landet das KHAG nun doch auf der langen Bank?

Urologie

Berufspolitik

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Stethoskop auf deutscher Flagge – DKG kritisiert Verabschiedung des KHAG im Bundestag

DKG kritisiert Verabschiedung des KHAG im Bundestag

Berufspolitik

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) übt Kritik am  Beschluss des Bundestags zum Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG). Insbesondere kritisiert die DKG, dass wichtige Fragen verschoben statt beantwortet werden. Das betrifft insbesondere ungelöste Probleme der Finanzierung.

Urologie

Berufspolitik

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Arzt markiert Termin in digitalem Kalender – KV-System droht mit HVM-Aenderungen und Streichung von Arztterminen

KV-System droht mit HVM-Änderungen zur Streichung von 40 Millionen Terminen

Berufspolitik

Am 11. Mai 2019 trat das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) in Kraft. Es zielte darauf ab, Kassenpatienten schneller Termine bei Fachärzten zu vermitteln. Jetzt plant das Bundesgesundheitsministerium, die extrabudgetäre Honorierung dieser Termine zu streichen. Die KBV reagiert und droht mit harten Einschnitten in die Versorgung.

Urologie

Berufspolitik

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Arzt mit Taschenrechner und Stethoskop als Symbol fuer Hybrid-DRG-Abrechnung und unterschaetzte Fall-Komplexitaet

17. Rheinisches Gespräch: Hybrid-DRGs unterschätzen Fall-Komplexität

Berufspolitik

Beim 17. Rheinischen Gespräch in Düsseldorf zeichnete Dr. Christian Eggersmann ein düsteres Bild der urologischen Hybrid-DRGs 2026. Versorgungsqualität leidet, Kostendeckung ist nur durch erfahrenes Personal und materialsparende Prozesse möglich. Die Zukunft der urologischen Weiterbildung bleibt ungewiss.

Urologie

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