Trotz erheblicher Bedenken hat der Bundesrat das KHAG am Freitag beschlossen. Foto: Bundesrat/Florian Gärtner

Bundesrat verabschiedete KHAG unter großen Schmerzen

Uroskop

Trotz erheblicher Widerstände der Bundesländer gegen das Anpassungsgesetz zur Krankenhausreform (KHAG) hat der Bundesrat das Gesetz am Freitag mehrheitlich verabschiedet. Allerdings bleiben zahlreiche Vorbehalte der Bundesländer, sodass es unter dem Strich ein sehr mühsamer Kompromiss gewesen ist, dessen Belastbarkeit sich in der Zukunft noch erweisen muss.

Urologie

Berufspolitik

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Bundesgesundheitsministerin Nina Warken kündigte bis zum Sommer ein Primärversorgungsgesetz an. (Quelle: SpiFa-Streaming)

SpiFa-Fachärztetag deckte Fallstricke der Primärversorgung auf

Uroskop

Der Teufel der Primärversorgung steckt im Detail. Auf dem SpiFa-Fachärztetag wurde am Donnerstag und Freitag deutlich, dass entscheidende Themen wie schnelle Terminvergabe, veränderte EBM-Honorare sowie die Chroniker-Definition für den Direktzugang zum Facharzt ungelöst sind. An den Antworten auf diese Fragen wird die Realisierung der ambulanten Versorgungsreform abhängen. Die Knackpunkte für niedergelassene Urologen stehen fest.

Urologie

Berufspolitik

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Prof. Armin Grau (2.v.r.), MdB von Bündnis 90/Die Grünen, kritisierte auf dem Deutschen Krebskongress in Berlin zu viele Ausnahmen der Bundesländer im KHAG. (Foto: Anne Göttenauer)

KHAG-Beschluss im Bundesrat könnte erneut zur Zitterpartie werden

Uroskop

Eigentlich schien das Gesetz zur Anpassung der Krankenhausreform (KHAG) nach dem Bundestagsbeschluss in trockenen Tüchern zu sein. Wenn der Bundesrat am 27. März in Berlin final abstimmen wird, könnte es trotzdem wieder einen Störenfried geben. Mecklenburg-Vorpommern, wo im Herbst der Landtag gewählt wird, könnte doch noch den Vermittlungsausschuss anrufen. Landet das KHAG nun doch auf der langen Bank?

Urologie

Berufspolitik

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Moderner Krankenhausflur als Symbol fuer KHAG-Einigung und Erleichterungen fuer Kliniken

Turbulente KHAG-Einigung bringt Erleichterungen für Kliniken

Uroskop

Das Krankenhausversorgungsverbesserungs-Gesetz (KHVG) drohte zu scheitern, als es kurzfristig von der Bundestagsagenda verschwand. Nach 48 Stunden einigten sich CDU/CSU und SPD erneut. Der Bundestag soll diese Woche zustimmen, der Bundesrat am 27. März. Welche Kompromisse dabei erzielt wurden, bleibt zu klären.

Urologie

Berufspolitik

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Nahaufnahme eines Chirurgen mit OP-Maske und Haube als Symbol fuer die Ambulantisierung in der medizinischen Versorgung

Ambulantisierung – ja, gerne, aber bitte wie?

Uroskop

Urologen sind Opfer ihrer eigenen Effizienz: Die Verweildauer der transurethralen Blasenresektion (TUR-B) wurde so stark gesenkt, dass der Eingriff nun unter die zweitägigen Hybrid-DRGs fällt – wo er eigentlich nicht hingehört. Wie die Fachgruppe mit dieser politischen Fehlzuordnung umgeht, bleibt offen.

Urologie

Berufspolitik, Operative Urologie

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Holografische Darstellung einer menschlichen Figur mit Herzsymbol aus Smartphone als Symbol fuer digitalen Begleiter in der Patientenversorgung

Digitaler Begleiter soll Patienten schon bald durch die Versorgung steuern

Uroskop

Die elektronische Patientenakte wird Kernstück der neuen ambulanten Primärversorgung und soll haus- sowie fachärztlichen Sektor umgestalten. Die Digitalstrategie des Bundesgesundheitsministeriums wird in die Primärversorgungsgesetze integriert. Beides soll 2026 kommen und ab 2028 Wirkung zeigen.

Urologie

Berufspolitik

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Personen warten im Wartezimmer einer Arztpraxis – Alltag im medizinischen Wartebereich

Urologische Praxen brauchen Hilfestellung bei der Transformation des Systems

Uroskop

Die Einführung eines Primärarztsystems in der ambulanten Versorgung ist keine Feld-, Wald- und Wiesenreform wie so manche andere in den vergangenen Jahrzehnten. Natürlich hängt vieles von der politischen Umsetzung in der Bundesregierung ab, aber ein konsequentes Primärarztsystem wird eine Zäsur in der ambulanten Versorgung sein, die viele Fragen aufwerfen wird.

Urologie

Berufspolitik

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Digitale Illustration eines modernen Krankenhauses mit Netzwerkstruktur – Smart Hospital und vernetzte Medizin

Ministerin Warken kündigt Systembruch an

Uroskop

Die Krise der gesetzlichen Krankenversicherung spitzt sich zu: Laut vdek wird die Lücke zwischen Ausgaben und Einnahmen immer größer – 2023 lag sie bei 68,9 Mrd. Euro, 2026 werden 81,5 Mrd. Euro erwartet. Die GKV-Ausgaben sollen 2026 mit rund 370 Mrd. Euro ein Rekordniveau erreichen.

Urologie

Berufspolitik

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Arzt mit Stethoskop nutzt Tablet in moderner Klinik – Digitalisierung im Gesundheitswesen

Startschuss für Klinikverbund Heidelberg-Mannheim mit zwei urologischen Kliniken

Uroskop

Mit einer Auftaktveranstaltung startete der Verbund der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim. Das MWK Baden-Württemberg, die Universität Heidelberg, das Uniklinikum Heidelberg, die Stadt Mannheim und das Uniklinikum Mannheim feiern den Start. Die beiden urologischen Kliniken stehen nun vor der Aufgabe, zusammenzufinden.

Urologie

Berufspolitik

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Medizinisches Personal führt Kostenberechnungen mit einem Taschenrechner und einem Laptop durch.

DKG will der fachärztlichen Niederlassung an den Kragen

Uroskop

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft forderte zum Start ins neue Jahr tiefgreifende Reformen: Ambulante Facharztmedizin soll in Krankenhäuser verlagert und die Versorgung regional mit sektorenübergreifendem Budget organisiert werden. Was das konkret für Urologen bedeutet, bleibt abzuwarten.

Urologie

Berufspolitik

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